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Was sind eure Erfahrungen mit Passedan bei nervöser Unruhe?

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  • Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto
    Eintrag vom 28.05.2026 13:57
    Hi zusammen!
    Ich hab in letzter Zeit das Gefühl, dass ich gar nicht mehr zur Ruhe komme. Mein Gehirn läuft irgendwie durchgehend auf Hochtouren, aber produktiv ist daran nichts mehr. Es laufen einfach dauernd Gedanken und Sorgen über die Arbeit, die Familie, mich selbst, etc. in Dauerschleife und ich bin schon ein bisschen verzweifelt. Ich hab schon ausprobiert, meine Gedanken aufzuschreiben, beruhigende Tees zu trinken und so weiter, aber ich hab nicht das Gefühl, das mir das wirklich hilft. Jetzt hab ich ein bisschen recherchiert und da Passedan, also so ein pflanzliches Arzneimittel mit Passionsblume, gefunden und würde es zwar gerne ausprobieren, aber habe doch ein bisschen Angst davor. Hat das irgendwer von euch vielleicht schon ausprobiert und kann mir von seinen Erfahrungen berichten? Oder hilft euch irgendetwas anderes bei nervöser Unruhe?
    Antwort
  • Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto
    Kommentar vom 29.05.2026 20:54
    Kennst du denn den Auslöser für deine innere Unruhe? Ich frage deshalb, weil ich in meinem Leben schon mehrere Phasen hatte, in der ich auch davon betroffen war. Fast immer wusste ich, was der Auslöser war. Manchmal lässt sich daran etwas ändern, aber manchmal muss man einfach durch. Das erste Mal, dass ich mich bei mir bewusst daran erinnere, dass ich total nervös und unruhig war und in weiterer Folge auch mit heftigen Schlafstörungen zu kämpfen hatte, war zum Ende meiner Schulzeit hin. Ich war nervös, ob und wie ich mein Abitur schaffe. Ich war ängstlich und neugierig auf das was danach kommt. Und ich hatte gleichzeitig sehr große Angst zu versagen. Gleichzeitig hatte ich tausend Dinge im Kopf, die sich immer und immer wieder im Kreis gedreht haben und mir noch dazu den Schlaf geraubt haben. Und Schlafmangel macht einen zusätzlich mürbe.

    Ich habe das Thema damals dann mit meiner Hausärztin besprochen. Und die hatte Verständnis und hat mir gleich ein Rezept für ein verschreibungspflichtiges Medikament ausgestellt. Schlafen konnte ich damit. Sowohl ein-, als auch durchschlafen. Aber gut gegangen ist es mir damit nicht. Mein Schlaf war, glaube ich, tief und traumlos. Und aufgewacht bin ich mit einem Gefühl, als hätte man mich in Watte gepackt. Ich weiß nicht mehr, was für ein Medikament das war. Aber ich weiß noch, dass ich die Packung nicht zu Ende genommen habe.

    Das nächste Mal hat es mich dann vor dem zweiten Versuch einer schwierigen Prüfung auf der Uni in Österreich mit der inneren Unruhe erwischt. Ich habe in der Apotheke mein Leid geklagt und zum Glück kannten sie sich dort gut mit pflanzlichen Mitteln aus, so bin ich auch bei Passedan gelandet. Mir hilft Passionsblume gut. Sowohl tagsüber, um die Spitzen der Angespanntheit abzufedern, als auch abends, um besser schlafen zu können. Nebenwirkungen hatte ich nie. Und bei mir ist die Wirkung definitiv stärker, als bei Tees. Von den meisten Tees müsste man recht viel über einen längeren Zeitraum trinken, damit es einen ähnlichen Effekt haben könnte.
    Bei Passionsblume finde ich sympathisch, dass es sich um eine bewährte Heilpflanze handelt. Und dass man das durchaus bei Bedarf auch über einen längeren Zeitraum einnehmen kann. Aber: Wenn deine Beschwerden länger anhalten, würde ich dir schon dazu raten das mal bei einem guten Hausarzt anzusprechen, der dir echt zuhört. Auch bei Ärzten gibt es welche, die sich gut mit Heilpflanzen und natürlichen Sachen auskennen.
    Antwort
  • Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto
    Kommentar vom 30.06.2026 09:51
    Oje, das tut mir leid zu hören. Ich glaube bei mir ist es nicht unbedingt ein akuter Auslöser, sondern einfach, dass mir alles zusammen langsam zu viel wird. Ich weiß, dass ich da auf jeden Fall auch nach einer nachhaltigen Lösung suchen muss, aber das dauert einfach seine Zeit und geht sicher nicht von heute auf morgen. Bis dahin wäre es aber trotzdem schön, wenn ich wieder besser schlafen würde. Vor verschreibungspflichtigen Schlafmitteln habe ich sowieso ein bisschen Sorge, ein paar Bekannte von mir haben nämlich auch von genau diesen Nebenwirkungen erzählt wie du. Deshalb bin ich eben bei den pflanzlichen Alternativen gelandet bei meiner Recherche…Ich denke, ich werde das mit der Passionsblume auf jeden Fall mal für eine Zeit ausprobieren und schauen, ob es bei mir Wirkung zeigt. Ansonsten muss ich mich wirklich bei meiner Hausärztin melden. Nimmst du das Passedan wirklich nur in Phasen, in denen du merkst, dass dir das Schlafen schwerfällt oder durchgehend?
    Antwort
  • Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto
    Kommentar vom 30.06.2026 14:49
    Ach du, ich glaube, absolut kein Lebensweg ist total geradlinig und ohne Stolpersteine. Damit bin ich nicht alleine. Und du bist auch nicht alleine. Und auch wenn es phasenweise anstrengend und hart ist, sind es doch die Herausforderungen, die einem im Leben wachsen lassen, oder nicht? Ist ja im Leben mit Babys und Kindern das gleiche. Es ist schön, aber nicht nur ein Zuckerschlecken. Manchmal muss man sich durchbeißen, manchmal sind es Zeiten zum Genießen. Aber es ist alles nur eine Phase und auf schwierigere Zeiten folgen auch wieder leichtere.

    Ich nehme deshalb nie irgendwas dauerhaft, sondern immer nach Bedarf. Vitamin D ergänzen wir als Familie zum Beispiel auch nur im Winter, wenn man im Sommer genug raus in die Sonne kommt, ist es nicht notwendig. Genausi handhabe ich das auch mit pflanzlicher Unterstützung zum Beispiel durch Passionsblume. Es dauert zwar ein paar Tage oder bis zu wenigen Wochen bis sich die Wirkung richtig aufbaut und es spricht meines Wissens auch nichts dagegen das länger einzunehmen. Aber wenn ich es nicht mehr brauche, nehme ich es nicht. Schau ruhig, ob es bei dir auch gut anschlägt. Wenn nicht, solltest du dich mit dem Thema eh an den Hausarzt wenden und dir Unterstützung suchen!
    Antwort
  • Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto
    Kommentar vom 16.07.2026 19:22
    Ja, da hast du natürlich recht. Bei mir ist es im Moment eben eine dieser schwierigeren Phasen, aber ich weiß auch, dass es mit Sicherheit wieder bergauf gehen wird. Trotzdem, oder genau deshalb, ist es mir in diesen Zeiten dann besonders wichtig, dass ich auch etwas dagegen tue, wenn es mir schlecht geht und mich wieder ein bisschen mehr auf mein Wohlbefinden besinne. Aber wenn die Zeit und Energie dazu fehlt, ist das eben alles nicht so leicht… Deshalb möchte ich auch erstmal sozusagen gegen die Symptomatik ankämpfen, bevor ich der Ursache auf den Grund gehe.

    Finde das auch eine sehr gute Strategie von dir und deiner Familie, wir machen das ähnlich. Leider habe ich inzwischen gemerkt, dass der Vitamin-D-Mangel bei mir oft auch im Sommer nicht vollständig ausgeglichen wird, deshalb nehme ich jetzt auch mein Vitamin D weiter, wenn auch in einer geringeren Dosis. Ich hab das Passedan jetzt auch schon angefangen zu nehmen, im Moment merke ich noch nicht wirklich eine Wirkung, aber das dauert wahrscheinlich einfach noch ein wenig, wie du eben gesagt hast. Mit meiner Hausärztin werde ich das Thema sicher trotzdem noch besprechen, ich mache da Anfang Herbst eh wieder eine Vorsorgeuntersuchung und dann werde ich das Thema gleich ansprechen, wenn es mich dann immer noch belastet.
    Antwort

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