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Themenbereich: Stillen allgemein

Ich habe eine Frage zur veränderten Aufnahme der Milchmenge...

Anonym

Frage vom 02.12.1999

Ich habe eine Frage zur veränderten Aufnahme der Milchmenge. Unser Baby ist 3 1/2 Wochen alt und bis vor kurzen hat er beide Brüste fast leer getrunken. Nun ist er schon nach einer Brust satt. Zumindest ist es meist so, daß er die zweite Brust unter Schreien ablehnt. Er saugt kurz, fängt an zu brüllen und die Milch fließt ihm aus dem Mund. Ich kann ihn dann nur beruhigen indem ich ihn hochnehme oder den Schnuller gebe; dann schläft er meist ein. Er hat bereits 800 Gramm seit der Geburt zugenommen. Kann es sein, daß er jetzt weniger Muttermilch braucht ? Ich habe Angst durch die langen Pausen in denen jeweils eine Brust zum Einsatz kommt(manchmal 8 Stunden) einen Milchstau zu bekommen.
Hebamme

Antwort vom 07.12.1999

Es ist durchaus möglich, daß Ihr Sohn jetzt mit einer Brustmenge Milch pro Mahlzeit auskommt. Solange er weiter zunimmt, regelmäßig trinkt und einen aktiven und gesunden Eindruck macht, ist diese Veränderung kein Grund zur Sorge. Die Milchproduktion richtet sich nach der Nachfrage - wenn also die
Nachfrage an jeden Busen einzeln nun weniger geworden ist, so verringert sich automatisch nach einer gewissen Verzögerung von ein paar Tagen bis zu einer Woche die Milchmenge pro Busen, so daß nicht zuviel Milch produziert wird. In der Übergangsphase sollten Sie darauf achten, nicht übermäßig viel
zu trinken, da dies die Milchproduktion ankurbelt. Auch sollten sich keine Knoten in der Brust bilden, wo sich die Milch staut. Wenn Sie das Gefühl haben, die Brust platzt, dann können Sie versuchen, die Brust mit den Händen auszustreichen, so daß die überschüssige Milch abfließen kann. Damit die Milch besser fließt, brauchen Sie Wärme. Ich würde Ihnen raten, sich bereits wenn Sie während dieser Übergangszeit schmerzhafte und pralle Busen haben, an Ihre Hebamme zu wenden. Bitte achten Sie außerdem darauf, daß Sie wirklich nur einen Busen pro Mahlzeit ganz leertrinken lassen und nicht etwa an beiden Seiten anlegen, denn häufigeres Anlegen bedeutet eine Steigerung der Milchmenge, was Sie ja verhindern möchten. sn


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