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Themenbereich: Hautprobleme

Unsere 13-Wochen alte Tochter hat seit einiger Zeit eine fe...

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Unsere 13-Wochen alte Tochter hat seit einiger Zeit eine fettige Ablagerung in den Halsfalten und hinter den Ohren, die zum Teil auch übel riechen. Uns wurde gesagt, daß man diese Krankheit Gneis oder Kopfgrind nennt, und die sog. Vorboten der Neurodermitis sein können. Außerdem hat sie etwas Milchschorf und hatte wochenlang die Babyakne (ich stille sie immer noch voll). Was halten Sie davon und was raten
Sie uns ? (Vielen Dank im Voraus)

Frage vom 09.10.1999

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Hebamme
Hinter den Ohren bilden sich gerne Beläge, weil die Kinder oft auf der Seite liegen, dann spucken, und das dann hinter die Ohren läuft. Die Eltern beim Baden und/oder Waschen an diese Stellen aber nicht denken. Ebenso die Halsfalte, auch diese muß man durch vorsichtiges Überstrecken des Kopfes täglich anschauen, ob Rötungen vorhanden sind. Nach dem Reinigen müssen beide Stellen auch wirklich gut trocken sein, das kann man durch Fönen besonders gut erreichen. Aber bitte vorsicht wegen der Temperatur: Immer genügend Abstand zwischen Fön und kindlichem Körper haben. Versuchen Sie nun diese Stellen sauber und gut trocken zu halten, dann bessert sich der übelriechende Belag auch schnell. Kopfgrind kenne ich als Milchschorf, nicht als übelriechenden Belag in Körperfalten, ich denke, Sie haben das mißverstanden. Milchschorf ist schon eine Reaktion auf Milcheiweiß, hat aber nicht immer etwas zur
Allergiebereitschaft zu sagen. Sie können ja grundsätzlich ihr Kind später so hypoallergen wie möglich ernähren, falls Sie und/oder ihr Partner selbst Allergiker oder familiär allergiebelastet ist. Die Babyakne hat einen hormonellen Ursprung. Sie ist ganz normal, weist auf eine hormonelle Umstellung hin, die jedes Neugeborene durchmacht und sollte auch nicht behandelt werden. Ich kann allerdings keine verspätete
Ferndiagnose stellen, wieso Ihr Kind die Babyakne wochenlang hatte. Aber wenn es jetzt wieder in Ordnung ist, brauchen Sie auch nichts unternehmen, dann hat es einfach ein wenig länger gedauert. Neurodermitis zeigt sich außerdem noch in anderen Hauterscheinungen, und nicht jeder rote Fleck am Kind ist eine Allergie oder Neurodermitis. Und den besten Allergieschutz den Sie Ihrem Baby geben können, geben Sie bereits jetzt durch das Stillen! Auch Ihre eigene Ernährung kann sich auf das Hautbild des Babys niederschlagen. So sollten Sie darauf achten, daß Sie nur bedingt Tomaten, Ananas, Erdbeeren und Fruchtsäfte aus Apfel oder den genannten Früchten
meiden, weil diese sehr scharf sind und den Po des Babys wund machen können. Wenn Sie selbst Äpfel essen kann das z.B. zu Blähungen führen, was aber nicht heißt, das Sie nun alles gesunde einfach weglassen sollen. Versuchen Sie öfter mal was neues, einen halben Apfel, ein Glas Trauebensaft etc., nur so können Sie feststellen, ob Ihr Kind auf Ihre Nahrung reagiert. Und wenn dann keine Reaktion kommt, dann dürfen Sie sich auch mehr Trauen, was aber widerrum keine Gewähr für später auftretende Reaktionen ist.Ich denke nicht, daß Sie schon jetzt Angst haben müssen, daß Ihr Kind Neurodermitis bekommt, aber Sie können solch eine evtl. Entwicklung sicher durch gutes Beobachten und sorgfältige Nahrungszufuhr (später, wenn Sie mit
Zufüttern beginnen) eingrenzen.

Antwort vom 14.10.1999


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