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Themenbereich: Hautprobleme

Verkrustungen an den Ohren, Nase, Wangen, Augenbrauen und der Kopfhaut, wie behandeln?

Anonym

Frage vom 16.07.2001

Liebe Hebammen, meine Tochter ist 5 Wochen alt und hat starke gelbliche Verkrustungen an den Augenbrauen, den Ohren, der Nase, den Wangen und jetzt sind auch viele Stellen an der Kopfhaut betroffen. Ich habe die Haut bis jetzt mit Calendula-Kinderöl gefettet, jedoch habe ich den Anschein, daß es jeden Tag schlimmer wird und sich weiter ausbreitet. Die Haut ist trocken und die Stellen sind hart und im Untergrund gerötet. Wie kann ich meiner Tochter helfen, ich kann mir vorstellen, daß die Haut fürchterlich spannt und juckt? Soll ich zum Hautarzt gehen oder noch abwarten? Soll ich die Schuppen vorsichtig entfernen oder wird der Ausschlag dadurch schlimmer?
Hebamme

Antwort vom 16.07.2001

Leider kann ich Ihnen bei diesem Problem nur teilweise weiterhelfen. Falls es sich bei diesem Ausschlag um den sogenannten Milchschorf handelt, der in starker Form auch so aussehen kann, sollten Sie versuchen Ihrer Tochter mit Kompressen aus Stiefmütterchentee zu behandeln. Kochen Sie morgens einen starken Sud aus Stiefmütterchenkraut und betupfen Sie die betroffenen Hautstellen damit. In hartnäckigen Fällen können Sie auch eine mit Stiefmütterchenkraut gefüllte (feucht-warme) Kompresse für einige Minuten auf die betroffenen Hautareale legen. Falls dies nicht innerhalb einiger Tage eine Verbesserung bringt, oder es sich bei dieser Hautreizung nicht um Milchschorf handelt, sollten Sie Ihr Kind einem Kinderarzt vorstellen um evt. mit homöopathischen Salben o.ä. Erfolg zu haben. Wegen der ungeklärten Hautreizungen würde ich Ihnen bei der Einführung der Beikost raten, von folgenden Dingen Abstand zu nehmen, bis geklärt ist, ob es sich hier um eine allergische Reaktion handelt: meiden Sie Kuhmilch, Weizen, Eier, Fisch, Schweinefleisch, Zitrusfrüchte, Soja und Schokolade im ersten Lebensjahr (Empfehlung der EG-Kommission zur Allergievorbeugung für Neugeborene aus Allergikerfamilien von 1993). Manche Ernährungsberater raten auch von Karotten in den ersten Monaten ab und empfehlen als Gemüsebrei zunächst Kürbis oder Zuchini zu geben. Bieten Sie Ihrer Tochter zunächst abends einen Reisbrei an oder versuchen Sie die Mittagsmahlzeit mit einem Gemüsebrei zu ersetzen. Ersetzen Sie zunächst nur eine Mahlzeit, und variieren Sie nicht mit den verschiedenen Gemüsesorten, da sich Ihr Kind zunächst an den veränderten Geschmack und Konsistenz gewöhnen muß. Lassen Sie sich gegebenenfalls (falls es sich bei Ihrer Tochter um eine Allergie handelt) von Ihrem Kinderarzt oder einer Ernährungsberatung nochmals zu dem Thema der Säuglingsnahrung informieren.
Mit freundlichen Grüßen

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