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Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

Bei wieviel % liegt das Fehlgeburtsrisiko in den ersten 12 SS-Wochen?

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Ich bin mit den 4.Kind schwanger. Obwohl bei den letzten Schwangerschaften nichts auf eine Fehlgeburt hinwieß, habe ich Angst vor dem Risiko einer Fehlgeburt. Überall wird einem suggeriert, daß man sich in den ersten 12 Wochen nicht zu früh freuen soll. Also bitte, in Prozent, wie hoch ist das Risiko wirklich?

Frage vom 03.02.2002

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Hebamme
Ehrlich gesagt, kenne ich keine statistischen Zahlen, aber die sind doch auch nicht wichtig, wenn
Sie keine Beschwerden haben, oder? Ein (gesundes) Kind ist ein Geschenk - dessen sollte man sich immer
bewusst sein. Eine Fehlgeburt kann leider sehr plötzlich und unverhofft auftreten und man weiss leider nicht
warum. Aber warum sollte man sich denn in der <Zeit der guten Hoffnung> nicht freuen, auch wenn es innerhalb
der sog. gefährlichen 12 Wochen ist? Sie sind schwanger, tragen neues Leben in sich und hoffen doch, dieses
bis zum Ende der Schwangerschaft zu tun - ein Grund mehr, sich zu freuen, finde ich. Sollten Sie das Kind in
den ersten Wochen verlieren, tut es Ihnen bestimmt nicht weniger weh, wenn Sie vorher ständig daran gedacht
haben, dass es ja abgehen könnte...Glauben Sie an diese Schwangerschaft und dieses Kind und vertrauen Sie Ihrem
Körper - Zuversicht hilft mehr als übertriebene Ängste. Ein Autounfall mit Ihren Kindern im Auto ist sicherlich
wahrscheinlicher, als dass Sie eine Fehlgeburt haben, wenn Sie nicht zu Aborten neigen... und trotzdem
fahren Sie noch...Vielleicht ist das ein schlechter Vergleich, aber ich möchte Ihnen nur Mut zusprechen.
Lassen Sie sich nicht durch das entmutigen, was Ihnen da suggeriert wird, Sie haben doch schon 4 Kinder
geboren - warum sollte nun etwas schief gehen?
Ich würde Ihnen raten, sich an eine Hebamme zu wenden, die Sie in der kommenden Zeit
noch zusätzlich betreut.
Es ist schön, eine Hebamme schon früh in der Schwangerschaft hinzu zu ziehen.
Sie ist immer eine gute Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um SS, Geburt und Wochenbett.
Sie kommt zu Ihnen nach Hause, wenn Sie das möchten und behandelt bei Bedarf Ihre Beschwerden mit
Naturheilkunde, was dann meist von den Krankenkassen bezahlt wird. Wenn Sie die Hebamme in der Schwangerschaft
weiter nicht
benötigen, ist es trotzdem gut, sich frühzeitig eine zu suchen, da Sie ja nach der Geburt eine Hebamme zur
Wochenbett-Betreuung brauchen und dann ist es nicht immer ganz leicht, eine zu finden, wenn man zu spät dran ist.
Diese Hebamme würden Sie dann auch schon kennen, wenn Sie sich jetzt eine suchen würden,das ist angenehm
- ich kann es Ihnen also
nur empfehlen.
Eine Hebamme finden Sie im Internet unter www.hebammensuche.de oder tel. über den Hebammenverband
unter 0721-981890. Alles Gute!




Alles Gute wünsche ich Ihnen.

Antwort vom 04.02.2002


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