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Themenbereich: Allergien vorbeugen

Wie bei allergiegefährdetem Kind mit Beikost weitermachen?

Anonym

Frage vom 17.07.2002

Mein Sohn 5 Monate wurde bis jetzt voll gestillt. Die Kinderärztin meinte jetzt, da er doch ein "Leichtpaket" ist, ich sollte mit dem Zufüttern anfangen. Seit gut einer Woche bekommt er jetzt nachmittags Birne, mittlerweile isst er fast ein ganzes Gläschen. Gestern habe ich angefangen mit Kartoffel-/Zucchinibrei. Die restliche Zeit wird er noch gestillt. Wie soll ich weitermachen? Da ich selbst leicht zu Allergie neige, möchte ich da auch bei meinem Sohne vorbeugen. Ich würde ihm gerne demnächst abends einen Brei geben (eigentlich möchte ich das Zufüttern per Flasche vermeiden). Welche Breisorte würden Sie mir empfehlen? Gerne würde ich ein Naturprodukt (Holle / Demeter) nehmen, diese werden meines Wissens aber alle mit Milch angerührt.
Was raten Sie mir??
Für Ihre Rückantwort herzlichen Dank!
Hebamme

Antwort vom 17.07.2002

Es ist richtig, dass die Breie von der Firma Holle alle mit Milch zubereitet werden sollten. Wenn Sie wegen der erhöhten Allergiegefährdung keine Kuhmilch geben möchten, können Sie die Getreidebreie auch mit einer HA-Milch, Ziegen- oder Stutenmilch zubereiten. Eine andere Alternative wäre aber auch dem Kleinen zunächst als zweite Breimahlzeit z.B. am Vormittag einen Obstbrei (zunächst nur eine Obstsorte) anzubieten und wenn er dies gut verträgt ihm am Abend einen milchfreien Getreide-Obst-Brei zu geben. Die Rezepte stehen ebenfalls auf den Packungen der Getreidebreie. Beginnen Sie bitte bei einer erhöhten Allergiegefährdung mit einem glutenfreien Brei, wie dem Reisschleim der Firma Holle.

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