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Kann Calziummangel der stillenden Mutter zu Wachstumsstörungen des Säuglings führen?

Anonym

Frage vom 26.10.2002

Ich bin stillende Mutter eines derzeit 6 Monate alten Jungen. Mein Sohn wurde am 29. April 2002 geboren und wog damals 3860g bei 53cm Koerpergroesse. Zur U4 (14.08.2002) wog unser Kind 6600g und mass 63,5cm. Bis zu diesem Zeitpunkt also durchschnittliche Eckdaten. Heute wiegt unser Kind 7100g und misst 65cm.
Ich mache mir Sorgen, dass unser Sohn unter Wachstumsstoerungen leidet. 1998 habe ich unter Schilddruesenueberfunktion gelitten, bis zur Schwangerschaft war sie wieder o.k. Waehrend der Schwangerschaft litt ich unter Unterfunktion der Schiddruese. Nun zum Ende der Stillzeit leide ich wieder unter starker Ueberfunktion. Ich habe waehrend der Stillzeit kein zusaetzliches Calzium eingenommen.
Zusaetzlich ist mir aufgefallen, dass ich unserem Sohn schon seit etwa 3 Wochen nicht mehr die Fingernaegel schneiden musste.

Meine Frage:
Kann Calziummangel der stillenden Mutter, moeglicherweise durch Schilddruesenfehlfunktion beguenstigt, zu Wachstumsstoerungen des Saeuglings fuehren?

Viele Gruesse,
Hebamme

Antwort vom 28.10.2002

Ihr Sohn war bei der Geburt ein durchaus normale großes und schweres Kind, auch bei der U4 war er völlig normal groß und auch normal schwer für diese Größe. Auch jetzt mit sechs Monaten ist kein Anzeichen dafür gegeben, dass der Kleine unter Wachstummstörungen leidet, da er mit 65 cm genau im Normbereich liegt (die Kleinen sind in diesem Alter in der Regel zwischen 63 und 71 cm groß) und er wiegt mit seinen 7100 Gramm auch ausreichend.
Meiner Meinung nach müssen Sie sich hier daher keine Sorgen machen. Wie Sie auch sicherlich bemerkt haben, machen die Kleinen immer wieder Wachstumsschübe, sie wachsen nicht langsam und kontinuierlich sondern oftmals ein ganzes Stück auf einmal (meist wenn sie gerade neu eingekleidet sind). Vielleicht ist Ihr Sohn einfach gerade noch vor einem solchen Wachstumsschub. Wenn Sie allerdings weiterhin unsicher sind, besprechen Sie dies bitte auch mit Ihrem Kinderarzt und sprechen Sie ihn auch auf die Fingernägel Ihres Kleinen an. Einen Kalziummangel hat Ihr Sohn sehr wahrscheinlich nicht, da die Menge an Kalzium und den meisten anderen Mineralstoffen in der Muttermilch unabhängig von der Ernährung der stillenden Mutter sind. Hier werden zunächst Ihre gesamten Reserven für Ihr Kind geplündert. Wenn Sie Ihre Schilddrüsenwerte regelmäßig überprüfen lassen und hier die entsprechenden Tabletten einnehmen, kann dies meines Wissens nach auch nicht zu Wachstummstörungen führen. Wegen Ihrer Schilddrüsenhormone sollten Sie sich natürlich weiterhin von Ihrem Arzt behandeln lassen.

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