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Themenbereich: Babyernährung allgemein

Blähungen durch zugefütterte Nahrung möglich?

Anonym

Frage vom 16.11.2004

Hallo liebes babyclub.de team. Meine Tochter ist 12 1/2 Wochen alt. Sie leidet bereits seit der 3. Woche an Blähungen, was sich insbesondere darin äußert, dass sie beim Stillen drückt, rot anläuft, anfängt zu schreien und anschließend die Brust verweigert. Ich habe schon diverse Medikamente (Lefax, Vibrucol N Zäpfchen, Espumisan) ausprobiert. Außerdem massiere ich bei jedem Windelnwechseln den Bauch mit Kümmelöl. Die Kinderärztin meinte, organisch wäre alles in Ordnung. Seit ca. 3 Wochen füttere ich zur letzten Mahlzeit noch Aptamil Comformil , ca. 50 bis 100 g, zu. Ich habe beobachtet, dass sich danach die Probleme mit dem Stuhlgang noch verschlimmern. Kann das an der zugefütterten Nahrung liegen? Wenn ja, welche Alternativen dazu wären möglich?
Eine weitere Frage von mir wäre noch, wie lange das mit den Blähungen noch andaueren kann?
Hebamme

Antwort vom 16.11.2004

Hallo, leider kann jede Milchnahrung genauso oder stärkere Verdauungs-beschwerden, wie MM machen. Verstopfung wird durch Milchersatznahrung meist soger sehr viel schlimmer. Die beste Alternative ist voll zu stillen
Es gibt gegen Blähungen sehr gute homöopathische Mittel. Leider sind sie so verschieden, dass hier eine Internetberatung nicht möglich ist, sondern Sie einen Homöopathen oder Heilpraktiker vor Ort aufsuchen müßten. Gegen Verstopfung hilft allerdings das Mittel Nux vomica sehr gut.
In der Regel dauern die Blähungen 4 Monate an und hören dann auf. Eine Möglichkeit, die bei vielen Kindern zu Blähungen führt sind die Vit. D Tabletten. Zum Ausprobieren mal ein paar Tage weglassen, denn die Frauen beschreiben mir häufig, dass die Blähungen exakt am 10.Lt begonnen hätten und, wenn ich dann empfehle die Vit.D Tablette vorerst mal abzusetzen, ebben die Blähungen ab.

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