Themenbereich: Ernährung in der Stillzeit

Ab wann ist zufüttern ok?

Anonym

Frage vom 22.01.2005

Hallo Hebammen-team!
Schön, dass es Euch gibt.
Mein Sohn ist nun 5 Monate und ich stille noch voll. Seit ein paar Wochen schläft er nachts allerdings nicht mehr so gut. Er wird nun alle 1-2,5 Stnd. wach. Vorher waren es alle 4-6 Stnd. Er zeigt auch Interesse am Tisch, beim essen schaut er mir genau zu und langt auch schon mal nach dem Essen. Ist das vielleicht ein Zeichen, dass er etwas anderes will? Soll oder kann ich probieren Ihn zuzufüttern? Oder ist es zu früh damit, den ich lese immer wieder erst ab 6 mon. brauchen sie Zugabe von fester Nahrung!
Vielen Dank im voraus!
Hebamme

Antwort vom 24.01.2005

Hallo, die offizielle Empfehlung der WHO und der nationalen Stillkommision ist: Stillen bis zum Ende des 6. Lm. Und daran richten wir Stillbeauftrage uns bei der Beratung, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn ein Kind der Mutter schon den Löffel aus der Hand nimmt, um selber zu Essen, dann ist es Zeit Beikost einzuführen. Die kann auch in Form einer Reisaffel oder zuckerfreien Zwiebacks sein, dann ist das Kind beschäftigt, aber wird doch noch hauptsächlich gestillt. Auch ein Stück Brotrinde oder Salatgurke, Apfel oder weiche Birne dürfen sie in diesem Alter zur Beschäftigung und Kennenlernen haben.
Ob das nächtl. Aufwachen Hunger ist, glaube ich weniger, meistens sind es Gründe, wie Zahen, Träume, Wachstumsschübe, Ängste oder der Wunsch nach Geborgenheit, der die Kinder aufwachen läßt. Da hilft auch kein Brei zum Abendessen....

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