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Themenbereich: Geburtseinleitung / Geburtsbeginn

Ist große Angst ein Grund zur Geburtseinleitung?

Anonym

Frage vom 23.02.2009

Einleitung wegen Angstanfaelle?

Hallo, ich bin in der 39SSW (38+2) und habe Uebermorgen einen Termin in der Klinik zur Geburtseinleitung. Es ist meine 7. Schwangerschaft und dieses Baby soll (hoffentlich) mein viertes Kind werden.
Noch ein Paar Woerte dazu: meine allererste Schwangerschaft wurde leider mit einer Fehlgeburt in der 23SSW beendet und danach hatte ich jedes Mal eine Cerklage gekriegt und auf diese Weisse schon 3 gesunde Kinder zur Welt gebracht. Einige Schwangerschaften dazwischen wurden als "gestoerte Fruehschwangerschaften" also vor 12SSW leider beendet.
Mein jetztiges Problem (und Frage) ist, dass es eigentlich keine medicinische Indikation fuer eine Einleitung gibt, ausser, dass ich panische Aengste habe, dass mein Baby sterben wird :-(. Ich habe keine Ahnung warum das jetzt (nach 3 gesunde Kinder) passiert, auf jedem Fall bin ich letzte Woche schon 2 Mal unter Traenen in die Klinik gerannt, weil ich das Baby nicht mehr gespoert habe und mich iergendwie auch nicht mehr schwanger gefuehlt habe??? Zudem habe ich noch jede Menge "Zeug" im Internet gelesen ueber Stillgeburten nach scheinbar komplikationslosen Schwangerschaften (keine Herztoene mehr kurz vom ET), habe Photos von toten Babys gesehen (sie sehen als ob sie schlafen wuerden aus :-() und habe auch Statistiken gefunden nach dennen in Deutschland jaehrlich 3000 Babys kurz vom ET im Mutterleib sterben, wobei man fuer nur etwa 50% die Grunde ueberhaupt findet...In Zeit-Online steht: "Der frühe Tod gilt als großes Rätsel der Geburtshilfe". Da ich gelesen habe, dass meiste dieser Babys Nachts sterben (laut einem USA Arzt - hat das moeglicherweisse etwas mit dem niedrigen Blutdrueck werend der Schlafphasen der Mutter zu tuen), habe ich mich auch nicht mehr getraut Nachts zu schlafen, sonder habe mir alle 3 Std Wecker gestellt ...Die suesse kleine Klamoten die ich fuer mein Baby gekauft habe, habe ich mich nicht getraut zu waschen, da ich uebrzeugt war, es wird sie nicht brauchen :-(
Ich habe uber alldies mit meiner Frauenaerztin in der Klinik gesprochen und diese hat dann vorgeschlagen, dass wir die Geburt Uebermorgen (38+4) einleiten.
Mittlerweile, habe ich aber auch mit mindestens 5 Hebammen in der Klinik (dort schreibe ich taeglich CTG) darueber geredet und bin in Moment etwas beruhigt und denke, dass ich einfach nur panisch war. Ich weiss jetzt nicht mehr was ich tuen soll??? Sicherlich kann das Baby auch sterben wenn man es jetzt zu frueh, bzw. kuenstlich hollt, und das alles nur weil ich "Angsthase" war...Was wuerden Sie an meine Stelle machen???
Bitte um die rasche Antwort (wenn moeglich schon Morgen) und bedanke mich im Voraus.
Liebe Gruesse von Tamara

Antwort vom 02.03.2009

Hallo,

es tut mir sehr leid zu hören, daß es Ihnen im Moment so schlecht geht.
Ich kann Ihre Angst verstehen, vor allem, wenn man schon einige "gestörte" Schwangerschaften gehabt hat.
Es ist für eine Mutter das Schlimmste, ein Kind zu verlieren.

Aber bitte versuchen Sie Ihren Gedanken im Zaum zu halten, die Fälle sind nicht an der Tagesordnung. Ich würde versuchen nicht mehr im Internet nach solchen Fällen zu stöbern, es nützt Ihnen nichts, sondern verschlimmert die Angst auch noch.
Die Geburt jetzt zu der Zeit einzuleiten, ist in Ihrem Fall denke ich vertretbar, aber natürlich ist es ein Eingriff.
Vielleicht würde es Ihnen auch helfen einfach ein paar Tage in der Klinik aufgenommen zu werden, 3 mal am Tag CTG zu bekommen, damit Sie wieder ein Gefühl der Sicherheit entwickeln.
Das wäre evtl. noch eine Zwischenlösung und vielleicht würden die Wehen dann auch von alleine anfangen.
Auf jeden Fall gefährden Sie Ihr Kind durch eine Einleitung nicht, und auch nicht durch ein überwachtes Abwarten.
Vielleicht kann die Klinik auch einmal einen Psychotharapeuten kommen lassen, damit er mit Ihnen über Ihre doch sehr großen Ängste zu sprechen.
Ich würde Ihnen das definitiv raten, das kann Ihnen nur helfen mit solchen Situationen besser umgehen zu können.

Ich wünsche Ihnen eine gute Entbindung und hoffe, daß Sie Hilfe bekommen.

Diekmann

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