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Themenbereich: Schlafen

schläft bis tief in die Nacht nicht mehr seit Omabesuch

Anonym

Frage vom 18.12.2016

Hallo, ich hoffe auf einen rat da wir ziemlich am ende sind..mein sohn, 15 wochen alt (nach errechneten geburtstermin 13 wochen), schläft seit einem monat nicht mehr vor 2 bis 4 uhr früh ein.
Falls das wichtig ist- alles fing an als seine Oma 1 woche zu besuch war. Gegen meinem willen- wiegte sie in jede nacht am arm in den schlaf, und von da an ging er nicht mehr ins bett, und schrie sofort los sobald man ihn hineinlegte. Furchtbare nächte waren die folge und ich brauchte 2 wochen um ihn wieder an sein bett zu gewöhnen. Vor ihrem besuch ging er jeden tag verlässlich um punkt elf ins bett, und schlief bis 8 uhr morgens. Wachte er auf in der nacht, hat er sich immer selbst beruhigt und schlief wieder ein. Er braucht nie besonders viel schlaf, und hatte tagsüber oft nur ein oder zwei kurze nickerchen.
Seit ihrem besuch ist nun alles etwas ausser kontrolle geraten und jede nacht wurde es später und später. Wenn er einschläft, ist er sehr unruhig und bald wieder hellwach. Den schlaf holte er dann tagsüber nach. Da wir ziemlich am ende sind, haben wir nun versucht seinen alten rythmus zurückzubringen, sprich, in tagsüber früher von seinen nickerchen zu wecken usw, damit er abends müde ist. Egal was wir tun, es klappt nicht. Gestern schlief er am tag nur 3h, aber er war trotzdem bis 3 uhr früh auf. Er weint nicht, er ist einfach hellwach u will spielen. Manchmal ist er auch todmüde, schläft aber trotzdem nicht, oder nur kurz. Wenn wie gesagt seehr unruhig. Er trinkt auch viel mehr seit 4 tagen. Ich dachte an einen wachstumsschub, aber seit einem monat?! Ich weiss wirklich nicht mehr was tun, und fühle mich als würde das nie mehr aufhören. Gibt es irgendetwas das ich tun könntest?
Liebe grüsse,

Antwort vom 22.12.2016

Hallo!
In erster Linie: Ruhe bewahren. Und sich abwechseln in der Nacht, damit Ungeduld, Frust, Aerger nicht die Oberhand gewinnen. Hilfe tagsüber ranholen, damit Sie als Eltern Schlaf nachholen können. Zweitens: alles so machen, wie vor der Oma. Sprich, genau die Rituale, die Ihr Sohn bisher kannte, das, was ihm bisher Sicherheit gegeben hat, einfach weiter anbieten. Drittens: Ihn in der Nacht nicht beschäftigen, so schwer es auch fällt. Wenig Geräusch, wenig Licht, wenig, aber klare Kommunikation. Viertens: Es nützt in den allermeisten Fällen nichts, wenn die Kinder am Tag wach gehalten werden, damit sie in der Nacht "müder" sind. Das funktioniert nur sehr selten und führt eher zur Überreizung, so dass Schlaf gar nicht mehr möglich ist. Falls Sie einen Überblick haben, wieviel Stunden Ihr Sohn in 24 Stunden bisher brauchte an Schlaf, um zufrieden zu sein, dann versuchen Sie im tagsüber diesen Anteil an Schlaf wie üblich zu ermöglichen. Fünftens: Ich vermute, dass die Oma mit ihrem Vorgehen nicht wirklich der auslösende Faktor für die Veränderung war. Ich bin eher erstaunt darüber, dass Sie ihr Vorgehen anscheinend "zulassen mussten bzw. zugelassen haben". Falls Sie sich mit Ihrer Mutter oder Schwiegermutter evtl. lautstark oder vielleicht auch nur vehement, aber deutlich auseinandergesetzt haben in seiner Gegenwart oder in ihrer gesamten Anwesenheit, kann ich darin einen Grund für diese Unruhe vermuten. Je kleiner die Kinder sind, desto mehr spüren sie eine veränderte, vielleicht beängstigende Atmosphäre. Möglicherweise gibt es da für Sie etwas zu klären, was auch, aber wahrscheinlich nicht nur mit dem jetzigen Vorgehen der Oma zu tun hat, sondern sich evtl. schon lang aufgestaut hat. Falls da ein immenser Ärger und Frust liegen könnte, ist es gut das zu klären. Kinder jeden Alters fühlen sich oftmals "schuldig" für eine Situation mit der sie nichts zu tun haben und wo sie nicht der Grund für sind. Falls das für Sie stimmen könnte, empfehle ich Ihnen sich darum zu kümmern; es ist oft erstaunlich, was sich dann tut. Kann es dennoch ein Wachstumsschub sein, ein Entwicklungsschub, der "anstrengende" vierte Monat, der auch wieder vorbei geht? Ja. Zuversicht und Vertrauen sich holen und behalten. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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