my babyclub
menü
babyclub.de - alles rund um Baby, Schwangerschaft, Geburt, Vornamen, Hebammen
Bitte einloggen

Passwort vergessen?
Noch nicht Mitglied?
Kostenlos registrieren
Themenbereich: Stillen allgemein

Stillen erneut versuchen nach schwierigem Stillstart

Anonym

Frage vom 12.03.2017

Hallo,
Ich bin total verzweifelt...
Mein Sohn ist jetzt 8 Tage alt. Die ersten Tage hat er fast nur geschlafen und wenig getrunken. Danach habe ich ihn zwar immer angelegt, aber er ist immer an der Brust eingeschlafen. Somit hatte er nicht genug zu trinken, ich hatte auch keinen milcheinschuss.
Er schrie ständig, weil er Hunger hatte und ich musste zusätzlich die Flasche geben. Ich legte ihn dann jede Stunde an und als meine Brustwarzen total wund waren und bluteten, nahm er die Brust nicht an..
Die ganze Situation war so belastend für mich, dass ich angefangen habe ihn nur noch mit der Flasche zu füttern (ohne abpumpen).
Nun bereue ich es so sehr und möchte ihn wenigstens zum Teil stillen. Ich habe nun zwei Tage weder gestillt noch abgepumpt. Meine Brüste sind ganz weich, einen milcheinschuss hatte ich nicht.
Ist es noch möglich einen milcheinschuss zu bekommen. Was muss ich dafür tun?

Antwort vom 14.03.2017

Hallo!
Besprechen Sie Ihre Pläne umgehend mit Ihrer Hebamme oder einer Still-und Laktationsberaterin. Beraten Sie als erstes miteinander, welche Entlastung Sie brauchen, um Zeit, Energie und Geduld in das Stillen investieren zu können, was der mögliche Grund für den schwierigen Stillstart war und organisieren Sie sich dahingehend. Beginnen Sie erneut mit dem Pumpen, 8-10x tgl. mit einer längeren Pause von 4-5 Stunden Schlaf. Es gibt mehrere Möglichkeiten, welche Form des Pumpmanagements Sie nutzen können (z.B. regelmässiges Abpumpen im Wechsel mit PowerPumping) und was die Milch fließen lässt. Besorgen Sie sich ein Doppelpumpset und überlegen Sie mit Ihrer Hebamme, welche Art von Unterstützung bzgl. der Milchbildung Sie individuell gebrauchen können. Wenn die Milch wieder zu laufen beginnt und Ihre Brustwarzen sind verheilt, braucht es gute Beobachtung und Unterstützung beim Anlegen Ihres Sohnes. Bis dahin nutzen Sie viel, viel direkten Körperkontakt, Kuscheln oder auch spontan das Suchen Ihres Kindes von der Brust zum Anlegen. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

0

Neuen Kommentar verfassen

Um einen neuen Kommentar zu verfassen, musst du angemeldet sein. Bitte melde dich hier an.


Jetzt kostenlos persönliche Frage stellen: