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Themenbereich: Stillprobleme

Milchmenge, Schilddrüse und Weinen an der Brust

Anonym

Frage vom 21.05.2017

Hallo

Meine Tochter ist jetzt 4,5 Monate alt. Ich habe sie immer vollgestillt.. nur seit letzter Woche ist es so, dass sie stark an der Brust saugt und sich dann wegdreht und wieder hingeht saugt und dann weint. Ich hab ihr dann Mal Fläschchen hinterher gegeben und da trinkt sie zwischen 110 bis 170 ml noch hinterher :-( das ist doch nicht normal oder? Dann hab ich anscheinend echt zu wenig Milch oder? Ich hab eine Autoimmunkrankheit an der Schilddrüse und vielleicht kann es sein dass es mit der Milch nachlässt weil ich hormonell eh Grad sehr schlecht eingestellt bin oder? Ich wollte sie eigentlich unbedingt bis zum 6. Monat voll stillen..oben zu füttern. Das tut mir schon echt sehr weh.

Antwort vom 23.05.2017

Hallo!
Nebst regelmäßiger und ausreichender Stimulation der Brustdrüsen, braucht es eine gut funktionierende und eingestellte Schilddrüsensituation, um eine ausreichende Milchbildung zu gewährleisten. Vier Monate alte Säuglinge stillen statistisch durchschnittlich immer noch ca.10x tgl. an der Brust. Gleichzeitig verändern sich die Nächte mit vermehrtem Aufwachen und Unruhe und auch ein sog. Stillstreik, eine Verweigerung der Brust, ist nicht ungewöhnlich. Das kann mit fehlender Milchmenge zu tun haben, häufiger aber auch mit einem nicht so gut funktionierenden Milchspendereflex, d. h., die Milch fließt den Kindern nicht schnell genug. Das bedeutet konkret für Sie, die aktuelle Schilddrüsensituation mit Ihrer AerztIn zu besprechen und zu behandeln bzw. zu korrigieren (bei der Autoimmunkrankheit nicht ganz so einfach). Gleichzeitig können diverse milchbildungsstimulierende Maßnahmen mit z.B. Bockshornkleesamenkapseln unterstützend nötig sein. Generell gilt es, Ihre aktuelle Ernährungssituation zu optimieren und ausreichend Vitamine (B, C und D insbesondere), Eisen und Mineralstoffe (Magnesium, Calcium, Zink) zu sich zu nehmen. Zu diesem Stillzeitpunkt fühlen wir uns häufig sehr ausgezerrt. Von Seiten des Stillmanagements her empfehle ich Ihnen genauer zu beobachten, ob vielleicht die vermehrte Gabe des Beruhigungssaugers oder das Hinhalten einer Stillmahlzeiten, das längere Durchschlafen des Kindes oder irgend etwas anderes dazu geführt haben könnte, dass Ihre Tochter in den letzten Wochen nicht ausreichend stimuliert hat. Auch ein kurzfristiges Einsetzen der Milchpumpe zur Stimulation könnte hilfreich sein, auch die letzten Wochen bis zum Ende des ersten Stillhalbjahres noch mit ausreichend Muttermilch zu ermöglichen. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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