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Themenbereich: Abpumpen

Pumppause bei wunden Brustwarzen und Trinkmenge

Anonym

Frage vom 20.11.2017

Hallo,
Meine Tochter ist jetzt 2 Wochen und 3 Tage alt. In den letzten Tagen hat sie einen unstillbaren Hunger entwickelt. Erst habe ich gestillt jetzt füttern wir zu da ich abpumpen muss. Meine Brustwarzen sind leider offen deswegen hielt man es für besser.
Die kleine trinkt alle drei Stunden zwischen 60 und 100 ml , Nachts eher 90 ml. Ist das normal? Sie trinkt sehr hastig so das nach der Mahlzeit auch immer Milch wieder hochkommt.

Antwort vom 24.11.2017

Hallo!
Die Menge, die Ihre Tochter trinkt, ist ganz normal für ihr Alter. Da die Milch aus der Flasche fast ungehindert fließt (anders als an der Brust), sprich, ein Neugeborenes muss deutlich weniger kräftig saugen, kommt es häufig vor, dass die Kinder beim Schlucken fast nicht hinterherkommen und deshalb viel Luft mitbekommen und diese mit Milch auch wieder hochbringen. Das bedeutet, dass es gut wäre, die Größe des Saugerlochs zu kontrollieren, Ihre Tochter aufrechter zu halten beim Füttern, sie häufiger bäuern zu lassen oder auch länger aufrecht zu halten nach der Milchmahlzeit. Ansonsten vermute ich, dass Ihre Tochter in den letzten Tagen einen Wachstumsschub mitgemacht hat, den Sie, wenn Sie gerade nur Pumpen (um die Brustwarzen Heilung zu ermöglichen), imitieren müssen. Das bedeutet, für die nächsten 2 Tage ca. 8-10 x in 24 Stunden zu pumpen, damit Ihr Körper dem erhöhen Bedarf Ihrer Tochter folgen kann und auch mehr Milch bildet. Bitte lassen Sie Ihre Brustwarzen nochmals von Ihrer Hebamme begutachten und gleichzeitig schauen, ob Sie an der Pumpe keine Schmerzen haben, die Haube richtig sitzt und die Haut auch sauber und gepflegt heilen kann. Wenn Sie dranbleiben und Ihr Kind wieder an der Brust stillen, wird sich die Milchmenge sicher wieder einpendeln und Sie können das Zufüttern lassen. Ihre Hebamme sollte nochmals kontrollieren, ob Ihre Tochter so saugt, dass sie die Brustwarze nicht verletzt, ob sie eventuell ein Zungenbändchen hat oder ob es einen anderen Grund für die Wundheit der Brustwarze gibt. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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