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Themenbereich: Schwangerschaft

Kinderwunsch nach T-Schnitt

Sevilay1984
Gelegenheitsclubber (0 Posts)

Frage vom 10.08.2018

Hallo,

kurz zu meiner Vorgeschichte:

Im November 2015 kam mein Sohn in der 30. SSW per Notkaiserschnitt (T-Schnitt) zur Welt. Ich hatte schon während der gesamten Schwangerschaft erhöhte Dopplerwerte und ein paar Tage vor dem KS wurde festgestellt, dass ich einen Tumor an der Plazenta habe. Kurz darauf habe ich festegestellt, dass sich mein Sohn kaum noch bewegt und bin dann sofort zum Arzt gefahren. Beim CT wurden kaum noch Herztöne festgestellt, sodass ich sofort ins KH kam. Nach kurzem CT mit Wehen, die ich nicht spürte, und Ultraschall, lag ich auch schon in Vollnarkose im OP. Wie sich während der OP herausgestellt hat, hatte ich schon eine komplette Plazentaablösung. Insofern war der KS die Rettung in letzter Minute für mich und meinen Sohn.

Der Tumor wurde untersucht und war gutartig. Mein Sohn war 36 cm groß und wog 1.190 Gramm. Zum Glück hat er keine Folgeschäden durch die Frühgeburt.

Nun haben wir wieder einen Kinderwunsch aber natürlich mache ich mir auch Sorgen. Wie hoch ist das Risiko einer erneuten Plazentalösung und Frühgeburt? Gilt eine erneute Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft? Was kann ich tun, um das Risiko möglichst gering zu halten?

Vielen Dank vorab und beste Grüße
Sevilay

Antwort vom 14.08.2018

Hallo, es tut mir leid für Sie, dass die letzte Geburt so dramatisch verlaufen ist. Und dennoch ist zum Glück alles in letzter Minute gut ausgegangen - nicht zuletzt durch Ihr gutes Körpergefühl und rasches Handeln Ihrerseits und von Seiten der Ärzte.
Da das nun 3 Jahre zurückliegt, haben Sie nun körperlich eine ausreichende Zeit zur Heilung und Regeneration.
Leider ist ein T-Schnitt trotzdem immer mit einer erhöhten Gefahr für eine Uterusruptur verbunden, da Narbengewebe immer eine Schwachstelle bleibt.
Auch das Risiko für Besonderheiten/ Komplikationen mit der Plazentaeinnistung bzw- Ablösung kann durch die Vernarbung erhöht sein.
Das Risiko für eine Frühgeburt ist durch den Vorfall aber nicht erhöht.
Die Schwangerschaft würde durch die Vorgeschichte dennoch als Risikoschwangerschaft eingestuft werden.
Auf Ihren Kinderwunsch müssen Sie trotzdem nicht verzichten: durch regelmäßige Kontrollen beim Frauenarzt und einen geplanten Kaiserschnitt vor dem errechneten Termin/ vor Einsetzten der Wehentätigkeit lässt sich gute Vorsorge treffen.
Alles Gute für Sie

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