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Themenbereich: Kinderwunsch

Ist Jodeinnahme bei Hashimoto sinnvoll?

Anonym

Frage vom 16.07.2019

Guten Tag, meine Frage ist vielleicht zu speziell, aber vielleicht haben Sie Erfahrung mit Frauen mit Hashimoto-Thyreoditis. Ich habe einen Kinderwunsch und mein Schilddrüsenwert ist schon seit längerem gut eingestellt. Ich möchte nun gerne anfangen Folsäure einzunehmen und habe ein Kombipräparat mit Eisen und Jod (100 µg) entdeckt. Da mein Eisenwert auch immer etwas niedrig ist, schien mir das ganz gut, nur bin ich unsicher was das Jod angeht. Die Aussagen dazu im Netz sind widersprüchlich was Jod allgemein für Hashimotopatienten angeht, allerdings wird eine geringe Menge in der Schwangerschaft oft empfohlen. Wie sieht es aber in der Vorschwangerschaft aus, schade ich mir und meinen Chancen auf ein Baby oder begünstige ich das eher damit? Oder hat diese geringe Menge vielleicht gar keine großen Auswirkungen? Mein nächster Arzttermin ist erst im September, werde das in jedem Fall mit ihm besprechen, sicher muss vorher mein Jodspiegel auch erst einmal ermittelt werden, aber vielleicht können Sie mir allgemein eine Empfehlung aus der Erfahrung aussprechen?

Antwort vom 16.07.2019

Hallo,

im Prinzip fragen Sie ob eine Frau mit Hashimoto außerhalb der Schwangerschaft Jod einnehmen sollte. Dazu ist die allgemeine Empfehlung ganz klar "nein".
Ob Sie individuell bei bereits eingetretener Schwangerschaft Jod einnehmen sollten, hängt von vielen Faktoren ab (Laborergebnisse, wohnen Sie in einem Jodmangelgebiet, wie sieht die Ernährung aus usw.). Bei individuellen Entscheidungen kann Ihnen das Internet nicht helfen. Diese müssen Sie mit jemandem besprechen, der /die diese Faktoren kennt und beurteilen kann.
Außer Folsäure werden keine Nahrungsergänzungsmittel empfohlen. Auch bei Eisen können die Nachteile überwiegen, wenn der niedrigere HB-Wert nicht durch Eisenmangel verursacht ist, zumal das Eisen andere Stoffe, wie Vitamin C, benötigt, um gut verwertet werden zu können.
Das Beste was Sie tun können ist auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und tendenziell ungünstige Genussmittel, wie beispielsweise Kaffee, schwarzen Tee, Nikotin und Alkohol zu meiden.
Ich wünsche Ihnen alles Gute für eine baldige Schwangerschaft, Monika Selow

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