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Lebensversicherung auf sich selbst abschließen?

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  • Profilfoto  BabyBallaballa
    Eintrag vom 15.03.2017 14:00
    Ihr Lieben,

    In meinem "Dunstkreis" kam es jüngst zu einem Todesfall. Das hat mich zum Nachdenken angeregt, da ich gerade Mutter geworden bin und im Falle meines eigenen Ablebens auf niemanden als sichere Bank für mein kleines Baby zurückgreifen kann.

    Ich überlege nun, eine Lebensversicherung auf mich selbst abzuschließen, um zumindest einen gewissen Puffer zu haben und die Formalitäten in trockenen Tüchern.

    Allerdings habe ich in Bezug Lebensversicherung & Co auch schon einige Horror-Storys erlebt - kein Mord, aber Versicherungen, die die Auszahlung der vereinbarten Summe verweigern oder fiese Klauseln in Verträgen, die einem die Pläne durchkreuzen.

    Habt ihr schon eine Lebensversicherung abgeschlossen? Ist das überhaupt eine Notwendigkeit, oder sollte ich lieber ein Konto anlegen und alles Weitere manuell abklären?

    Lieben Gruß.

    Antwort
  • Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto
    Kommentar vom 30.03.2017 09:31
    Also mein Mann und ich stehen vor derselben Überlegung. Wir haben uns dazu entschlossen jeder eine eigene Polizze abzuschließen. Das ist schon attraktiv, weil es nicht viel kostet. Wir haben jeder eine mit € 50.000 Ablebenssumme, das kostet € 12 im Monat und lässt einen ein bisschen ruhiger schlafen. Allein wegen etwaigen Begräbniskosten macht das Ganze Sinn.
    Falls du dich entschließt eine abzuschließen dann lass dir keine Kombination aus Ablebensversicherung und Ansparvariante einreden da schaut heutzutage nicht viel raus bei.

    Deine Sorgen, dass die Versicherung im Fall des Falles aussteigt verstehe ich sehr gut. Da kannst du dich aber sehr wohl absichern. Erstens natürlich Polizze "übersetzen" lassen, lesen und nachverhandeln. Hier gibt es viele Institutionen die dich dabei unterstützen können und das kostenlos. In Österreich z.B. die Arbeiterkammer.
    Das Allerwichtigste allerdings ist, dass du der Versicherung vor dem Abschluss wirklich deine komplette gesundheitliche Geschichte aufbereitest. Alle Krankheiten, chronischen Krankheiten, Operationen, schlechten Lebensgewohnheiten und natürlich die dazugehörigen Befunde. Das ist zwar viel Arbeit aber in der Regel steigen die Versicherungen aus wenn genau solche Dinge nicht bekannt gegeben wurden.
    Antwort
  • Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto
    Kommentar vom 30.03.2017 09:32
    Falls du noch fragen hast kannst du mir gerne eine Nachricht schreiben :-)
    Antwort
  • Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto
    Kommentar vom 31.03.2017 11:20
    Denke das ist durchaus üblich heutzutage, ja. Muss ja nicht astronomisch hoch sein aber zumindest die Begräbniskosten abdecken können ist schon eine feine Sache für die Hinterbliebenen.
    Antwort
  • Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto
    Kommentar vom 20.06.2017 12:17
    @BabyBallaballa

    Ich überlege mir gerade, eine Lebensversicherung abzuschließen und bin auf einen guten Artikel zum Thema gestoßen, da wird alles sehr gut erklärt:
    http://www.lebensversicherungverkaufen.org/lebensversicherung/

    Ist halt die Notwendigkeitsfrage entscheidend, ob man es wirklich braucht. Wenn es um die finanzielle Sicherheit der Familie in der Zukunft geht, dann wäre es wahrscheinlich sinnvoll.
    Antwort

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