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Schlechtes Gewissen wegen Krankschreibung

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  • Eintrag vom 18.07.2018 18:02
    Hallo ihr zukünftigen Mamis,

    ich muss mir mal ein bisschen was von der Seele schreiben -vielleicht geht es jemandem von euch ja ähnlich. Ich bin ab nächster Woche im 7. SSW-Monat. Bis jetzt habe ich alle beruflichen Herausforderungen gut gemeistert - ich habe zwei Jobs -einen Bürojob 4 Tage unter der Woche, wo ich ein ganzes Stück pendeln muss und deshalb immer alles in allem 12 Stunden unterwegs bin. Zudem bin ich noch Hochzeits- und Eventsängerin an den Wochenenden und organisiere bereits jetzt die Jobs für meine Band fürs nächste Jahr -auch wenn ich erstmal nicht selbst singen werde.

    Nun ist es so, dass ich in den letzten Wochen einige Probleme hatte. Starke Rückenschmerzen, die jeden Tag, je länger der Tag dauert schlimmer werden und in den Bauch ausstrahlen, dieser wird dann immer ganz hart. Die Ärztin hat nun letzte Woche festgestellt, dass ich schon leichte Wehentätigkeit hatte- ausserdem dass der Gebährmutterhals sich etwas verkürzt hat- (dies wurde schon vor einigen Wochen festgestellt, ist aber stabil geblieben und auch noch nicht kritisch)

    Ich habe nun alle meine restlichen Gesangsjobs abgebeben (die Hochzeiten dauern immer von Vormittags bis spät in die Nacht und sind dementsprechend sehr anstrengend).
    Mit meinem Arbeitgeber unter der Woche habe ich versucht, ein temporäres Beschäftigungsverbot zu bekommen, damit ich nicht mehr 8 Stunden sondern nur noch 4-6 im Büro sein muss.
    Meine Ärztin möchte mir dieses aber nicht ausstellen sondern meint, sie kann mich nur komplett krank schreiben, was sie aufgrund der Beschwerden die ich habe jederzeit tun würde.

    Ich bin nun erstmal diese Woche krank geschrieben und hoffe, dass meine Firma sich endlich nen Betriebsarzt beschafft, der mir dieses temporäre Beschäftigungsverbot ausstellen könnte (Aussage der Ärztin). Unsere Personalabteilung würde mir das gerne ermöglichen -allerdings nicht ohne ärztliches Attest, bzw. Bestätigung vom Gewerbeaufsichtsamt.

    Ich fühle mich nun völlig nutzlos und ziemlich aprupt aus dem Verkehr gezogen. Ja - die Ruhe tut gut -allerdings habe ich ein schlechtes Gewissen gegenüber meinem Arbeitgeber - und auch gegenüber meinem Mann, der jetzt mit der Renovierung zu hause alleine da steht.
    Klar -unsere kleine Maus geht auf jeden Fall vor -und das versuche ich mir auch immer vor Augen zu halten -trotzdem ist es schwer -denn ich fühle mich gerade wie eine Versagerin weil ich krank geschrieben bin. Schwangerschaft ist ja schließlich keine Krankheit - und ich kenne genügend Beispiele von Mädels, die ihren Job noch bis zum Schluss durchgezogen haben.
    Ich kann mich einfach nicht zurücklehnen und entspannen -sondern denke mir die ganze Zeit: wenn ich ich nur genügend anstrengend würde- vielleicht würde es dann doch gehen?

    ich hoffe nun darauf, dass meine Firma noch ne Lösung findet ,dass ich stundenweise arbeiten kann -zumindest um meine Nachfolgerin einzulernen.

    Wie ist das bei euch, Ihr Lieben? Seid ihr noch voll im Berufsleben und funktioniert das noch alles? Oder hattet ihr vielleicht die Möglichkeit zu reduzieren?

    Schlechte Gewissensgrüße -

    Lilyfee
    Antwort
  • Kommentar vom 18.07.2018 20:14
    Du darfst nicht vergessen, dass dein Körper gerade schon einen sehr anstrengenden Job hat - nämlich Mama werden! Und er sagt ja recht deutlich, dass das gerade alles recht viel ist.
    Mir wurde vom Arbeitgeber quasi Berufsverbot erteilt (etwa 13. Woche). Ich fand das total blöd, hab/ hatte große Angst vor Langeweile, obwohl es mir ziemlich schlecht ging (und oft noch geht - bin jetzt in der 17. Woche mit Zwillingen).
    Aber denk jetzt an dich und dein Kleines! Vielleicht kannst du ja deinem Mann etwas Organisatorisches abnehmen? Und ansonsten Kraft sammeln für die nächsten Monate!
    Antwort
  • Kommentar vom 18.07.2018 23:22
    Hallo Lilyfee

    Ich wurde damals von unserem Betriebsarzt ins Beschäftigungsverbot verdonnert,da ich Krankenschwester bin und er hat auch nicht mit sich verhandeln lassen.Ich wollte auch gern noch bisschen verkürzt arbeiten,einmal auch wg. schlechten Gewissen und weil ich dachte ich langweile mich!Im Nachhinein bin ich sooo dankbar darüber,dass ich gezwungen wurde,ich habe einfach losgelassen und mich voll und ganz auf die Schwangerschaft konzentriert,habe Freunde besucht und die Zeit genutzt.Ich habe mir viel Ruhe gegönnt und das geht auch aufs Kind über und unsere Maus war ein mega entspanntes Baby. So vorgeburtliche Prägung ist wichtiger als man denkt.Ich habe mir gesagt,wenn es gut läuft arbeite ich noch über 30ig Jahre was sind dann schon 2 bis 3 Jahre und ausserdem ist es der beste Job der Welt! Deinen Mann kannst du vielleicht anders unterstützen,aber die Gesundheit von Mama und Kind geht vor!Und wenn du jetzt schon Wehentätigkeit hattest in der 7 SSW musst dich wirklich ausruhen (ganz ohne schlechtem Gewissen)
    Alles gute und liebe Grüße
    Antwort
  • Kommentar vom 20.07.2018 14:34
    Hallo liebe Alexis und Asuka,

    vielen Dank für eure Antworten. @Asuka - ich bin in der 24. SSW- also - ab nächster Woche im 7. Monat.
    Das mit der frühen Prägung denke ich mir auch - in den letzten Wochen hatte ich doch viel Stress- ich habe immer noch lange Jobs gesungen. Klar -beim Singen habe ich unglaublich viele Glücksgefühle -aber jedes Mal dachte ich mir auch -wird mein Baby jetzt zu nem Adrenalin-Junkie ?

    Das mit dem Organisatorischen mache ich ohnehin schon. Trotzdem fühlt es sich einfach schlecht an, bzw. ich fühle mich unnütz.

    Ich werde kommende Woche nochmal mit meiner Ärztin reden, ob es nicht doch noch ne Möglichkeit gibt dass ich wenigstens nen halben Tag arbeiten gehe. ich habe echt Angst, dass ich sonst auch immer "schluffiger" zu hause werde. Je weniger man tut -desto weniger Energie hat man. Gerade merke ich, wie schnell mir alles zu viel wird -auch an Bewegung. Wie soll man da die Geburt meistern, wenn man im Vorfeld schon so wenig Energie hat...



    Antwort
  • Kommentar vom 29.07.2022 09:44
    Du hast Recht. Jeder hofft, sich in seinem Leben mindestens einmal in ein Casino zu wagen. Die Exklusivität, Erhabenheit und Eleganz der Atmosphäre ziehen die Spieler in erster Linie an. Der Aufstieg von Online-Casinos hatte keinen Einfluss auf die Popularität von physischen Casinos. Besuchen Sie meine Seite, um mehr über das beste <a href="https://www.neustadt-ticker.de/181564/allgemein/die-beste-spielbanken-in-dresden-2022">spielbank in Dresden</a> im Jahr 2022 zu erfahren. Dresden ist nach Leipzig die zweitgrößte Stadt in Sachsen. Trotz ihrer knapp über 500.000 Einwohner besuchen jedes Jahr Zehntausende Touristen die Stadt. Dresden hat nicht nur eine atemberaubende Architektur, sondern auch eine Vielzahl von Spielmöglichkeiten für jeden Geschmack.
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