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Themenbereich: Hautprobleme

Mein Sohn ist 5 Monate alt und hat immer noch Milchschorf, ...

Anonym

Frage vom 15.05.2000

Mein Sohn ist 5 Monate alt und hat immer noch Milchschorf, der sich überall ausbreitet z. B an Gesicht und Ellenbogen. Kann ich dagegen etwas unternehmen, oder muß ich mich damit abfinden und abwarten.
Ist es schon Neurodermitis?
Hebamme

Antwort vom 17.05.2000

Es gibt leider Kinder, bei denen der Milchschorf auch über mehrere Monate
anhält. Dennoch möchte ich Ihnen raten die Haut Ihres Sohnes mit
Stiefmütterchentee zu behandeln. In hartnäckigen Fällen kann ein Bad in
einem Stiefmütterchentee sehr hilfreich sein. In weniger schweren Fällen habe
ich aber schon gute Erfolge mit einer Kompresse bzw. Einreibungen mit dem Tee
machen können. Manche naturheilkundlich arbeitende Hebammen und Ärzte empfehlen
auch dem Kind selber einige Milliliter dieses Tees zu trinken zu geben. Wenn Sie
noch stillen, trinken Sie selber ein bis zwei Tassen des Tees über den Tag
verteilt.
Zudem sollten Sie auch die Ernährung Ihres Sohnes überdenken, alle
Hautreaktionen können immer auch ein Hinweis auf eine allergische Reaktion sein.
Falls Sie stillen, sollten Sie sich überlegen, ob Sie den Verzehr von Kuhmilch
und Kuhmilchprodukten einschränken möchten. (Dies empfiehlt die EU-Kommission
zur Vorbeugung von Kindern aus Allergikerfamilien.) Falls Sie nicht stillen,
versuchen Sie ihm keine hochallergischen Nahrungsmittel zu füttern und verwenden
Sie statt einer Pulvermilch auf Kuhmilchbasis lieber eine hyperallergene Nahrung
oder stellen Sie ihn auf einekuhmilchfreie Nahrung um. Überlegen Sie zudem, ob
Sie ihm eine besondere Ernährung zukommen lassen möchten, die auch für Kinder
aus Allergikerfamilien empfohlen wird: ein Verzicht auf Kuhmilch und
Kuhmilchprodukte, Soja, Weizen und Eiern, bei Verdacht auf Neurodermitis sollten
Sie sicherheitshalber auch auf Karrotten verzichten. Falls Sie genauere
Informationen über die Ernährung von Allergiegefährdeten Kindern haben möchten,
können Sie sich gerne an uns wenden.
Besprechen Sie die Hauterscheinungen aber auch mit Ihrem Kinderarzt oder ziehen
Sie einen guten Homöopathen zu Rate.

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