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Themenbereich: Hautprobleme

Milchschorf: Was kann man gegen Milchschorf tun ? Wann stel...

Anonym

Frage vom 04.10.2000

Milchschorf: Was kann man gegen Milchschorf tun ?
Wann stellt man von HA1-Nahrung auf HA2-Nah-
rung um, wenn diese neben dem Stillen als zu-
sätzliche Nahrung gegeben wird ?
Ab wann beginnen wir mit Möhrenbrei ?
Besser Gläschen oder besser selbst gekochte
Gartenmöhre ?
Hebamme

Antwort vom 04.10.2000

-Gegen den Milchschorf kann man zum Beispiel die betroffenen Hautstellen mit Öl einreiben und dies dann nach etwas einwirken mit einer weichen Bürste, einem Kamm oder einem Tuch vorsichtig abzulösen. In hartnäckigen Fällen oder bei starkem Juckreiz kann man die betroffenen Stellen auch mit Stiefmütterchentee einreiben oder den Tee in geringen Mengen dem Kind geben. Man kann den Tee natürlich auch selber trinken und die wirksamen Stoffe dann über die Muttermilch dem Kind weitergeben. Achten Sie aber darauf nicht zuviel vom Tee innerlich zu sich zu nehmen. Man vermutet bei gestillten Kindern auch einen Zusammenhang mit der Nahrung der Mutter, gerade bei einer Kuhmilch reichen Ernährung soll es zu einer Verstärkung der Hauterscheinung gekommen sein.
Die Umstellung von HA-Nahrung 1 auf die HA-Nahrung 2 ist beim Zufüttern genauso zu handhaben wie beim ausschließlichen Ernähren mit künstlicher Milch, also frühestens ab dem fünften Lebensmonat. Nach dem Forschungsinstitut für Kinderernährung ist dies aber nicht unbedingt nötig, die Kinder können auch das gesamte erste Lebensjahr die Nahrung 1 bekommen und dann auf normale Milch umgestellt werden.
Grundsätzlich sollten Karotten nicht vor dem vollendeten vierten Lebensmonat gegeben werden, bei Allergikerkindern wird allerdings empfohlen mit der Einführung der Beikost bis nach dem sechsten Lebensmonat zu warten, um so das Allergierisiko möglichst gering zu halten.
Zu der Frage, ob Sie lieber selber kochen möchten oder Gläschen verwenden möchten, gibt es viele verschiedene Meinungen: Die Gläschen sind sicherlich einfacher zu handhaben und die Inhaltsstoffe sind genau deklariert. Zudem unterliegt die Babykost in Deutschland sehr hohen Anforderungen an die Qualität und den Nitratgehalt. Gegen die Gläschenkost spricht aber neben dem Preis (und der Frage der Umweltverträglichkeit) aber auch, dass es neben Karotten und manchmal Pastinaken oft nur Gemüsezubereitungen im Handel gibt. Hierbei ist das Problem, dass sich der Geschmack oft nicht richtig ausbilden kann und dass es schwer ist eventuelle Nahrungsmittelallergien den Gemüsesorten zuzuordnen. Das gleiche gilt für die Obstgläschen. Auch werden die meisten Obstgläschen in hellen Gläsern angeboten, dadurch wird viel Vitamin C durch das Licht zerstört.
Falls Sie selber kochen möchten, können Sie sich eine Broschüre mit Rezeptideen beim Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund (www.fke-do.de) bestellen.

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