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Themenbereich: Stillen allgemein

Unregelmäßige Stillzeiten trinkt Kind richtig? Fertignahrung? Abpumpen?

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Mein Sohn hat (3,5 Wochen) hat noch keine festen Zeiten, zu denen er seine Mahlzeiten will. Mal meldet er sich nach 2, mal nach 5 Stunden. Auch trinkt er dann sehr lange an der Brust (manchmal 2 Stunden). Wenn ich ihn dann ins Bettchen legen, schreit er häufig noch so lange, dass ich ihm dann ein Fläschchen mit Fertignahrung anbiete, die er dann ebenfalls noch leert (100 ml). Beim Abpumpen habe ich aber festgestellt, dass genug Milch vorhanden ist. Soll ich auf Fertignahrung umstellen? Zu jeder Mahlzeit abzupumpen ist nicht möglich, da noch zu so unterschiedlichen Zeiten wach wird. Vielen Dank für Ihre Antwort.

Frage vom 23.09.2001

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Hebamme
Die wenigsten Kinder haben nach drei Wochen einen festen Stillrhythmus.Gerade wenn man nach Bedarf füttert, kommen die Babys sehr unregelmäßig und wollen schon mal nach zwei oder auch erst nach fünf Stunden trinken. Lassen Sie sich dadurch nicht verunsichern, und geben Ihrem Kind ruhig weiter nach Bedarf die Brust. Auch wird sich das Stillverhalten nach einem Wachstumsschub immer wieder verändern. Dies gehört zu einem voll gestillten Kind einfach dazu. Das ihr Kind nach langem trinken noch schreit, müsste eigentlich andere Ursachen haben. Vielleicht hat Ihr Kind einfach einen sehr ausgeprägtes Saugbedürfnis, nach zwei Stunden trinken, wobei es wahrscheinlich die Hälfte der Zeit nur genuckelt hat, dürfte es eigentlich kein Hunger mehr haben.Geben Sie Ihrem Kind dann doch lieber einen Schnuller, vielleicht ist es dann ein wenig ruhiger und lässt sich eher weglegen. Auch kann es sein, dass Ihr Sohn, wenn es sehr oft trinkt ( z.B. alle zwei Stunden ) einfach Bauchweh hat. Geben Sie Ihm nach Stillmahlzeit , statt noch mal eine Milchflasche lieber Tee. In der Regel braucht die Milch zwei Stunden bis sie verdaut ist, wenn zu schnell wieder Milch nachkommt, kann dies zu Bauchkrämpfen führen. Hier hilft Anis-Kümmel-Fenchel-Tee, Wärmflasche .
Vielleicht versuchen Sie Ihren Sohn nur alle drei bis vier Stunden zu stillen, so dass er auf ein Rhythmus kommt und er auch, da er hungriger ist, besser trinkt und satter ist. Somit müßter er ruhiger werden. Versuchen Sie nicht auf Flaschennahrung umzustellen oder zuzufüttern, dies beeinflusst sehr die Stillbeziehung und solange Sie genug Milch haben, dürfte es auch so klappen. Es dauert einfach mehrere Wochen bis man eine gutes Stillmiteinander gefunden hat und man auch die Bedürfnisse des Kindes kennt. Sie können aber auch Ihre Nachsorgehebamme ( www.hebammensuche.de) jederzeit bei Stillschwierigkeiten um Rat fragen.

Antwort vom 23.09.2001


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