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Themenbereich: Schlafen

Rigorose Maßnahmen wie "schreien lassen" halte ich nicht für angebracht

Anonym

Frage vom 30.09.2003

Hallo!Mein Sohn ist fast 6Monate alt,wir voll gestillt.Er schläft nur auf dem Arm ein und so muß man ihn dann den ganzen Abend halten.Legt man ihn hin wacht er nach 5Min auf und schreit!Dann muß er an der Brust nuckeln um wieder einzuschlafen!Gehen wir ins Bett schläft er nur wenn er in unserem Bett schlafen darf!Nacht wird er ein paar mal wach und will an der Brust nuckeln.Langsam mit 6Monaten wäre es schön wenn er mal in seinem Bett schlafen würde oder auch mal durchschläft!Ich möchte ihn auch bald abstillen aber abends und nachts muß er alle 2Std.an meiner Brust nuckeln ohne zu trinken!Schnuller mag er nicht.Sollen wir ihn einfach in sein Bett legen und ihn schreien lassen bis er einschläft?Ihn rumtragen und wieder hinlegen nützt nix,auch nicht ihn erst in unser Bett zu nehmen und dann in seines, er merkt das scnell und schreit!Ist das"normal"? Haben Sie Tips für uns?
Vielen Dank!

Antwort vom 30.09.2003

Hallo,
leider schreiben Sie nichts darüber, seit wann Ihr Sohn dieses Schlaf- und Trinkverhalten hat, sowie über die Geburt und seine bisherige Entwicklung. Es könnten mehrere Ursachen in Betracht kommen und auch mehrere Lösungsmöglichkeiten. Manche Kinder haben ein sehr starkes Nähebedürfnis, das sich im Laufe der Zeit von alleine einpendelt. Es könnte jedoch auch sein, dass Sie eine traumatische Geburt hatten. In dem Fall können Behandlungen mit Osteopathie (oder Craniosacraltherapie) gute Erfolge bringen. Schließlich besteht noch die Möglichkeit, dass er dauernd nuckeln möchte, weil er noch Durst oder Hunger hat und mit dem Nuckeln die Milchproduktion anregt. Trinkt er denn gut, wenn er richtig trinkt? Sind die Windeln gut nass und gedeiht er ansonsten gut? Mit 6 Monaten könnten Sie ihn langsam an andere Nahrung gewöhnen, die Sie ihm zu bestimmten Tageszeiten zusätzlich zum Stillen anbieten. Sollten Sie in alledem keinen Ansatzpunkt finden, so besteht in manchen Städten noch die Möglichkeit eine "Schrei-Ambulanz" aufzusuchen. Rigorose Maßnahmen wie "schreien lassen" halte ich nicht für angebracht.
Alles Gute, Monika Selow

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