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Themenbereich: Geburt allgemein

Hallo, ich habe mal eine Frage bezüglich einer eingeleitete...

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Hallo,
ich habe mal eine Frage bezüglich einer eingeleiteten Geburt. Und zwar ist meine Schwester (erstgebärend)gestern um 20:30 Uhr mit Blasensprung in die Klinik gekommen. Sie wurde dann sofort an den Wehentropf gehängt, obwohl der voraussichtliche Geburtstermin erst der 02.04.2004 gewesen ist. Um 22:00 Uhr war der Muttermund 3 cm geöffnet. Da die betreuende Hebamme heute nicht da ist, legte sie wert die Geburt zu beschleunigen und strippte den Muttermund auf 7 cm. Mit viel rumgedrücke auf dem Bauch kam das Kind dann um 23:40 Uhr auf die Welt. Das Kind hat eine blaue Nase und ein Schlüsselbeinbruch. Als die Hebamme gefragt wurde, wie so etwas passieren könne, gab diese lediglich zur Antwort, das meine Schwester zu stark gepresst hätte und deshalb das Schlüsselbein gebrochen wär, dies würde dem Kind allerdings nicht wehtun. Meine Frage ist jetzt: Ist es möglich das der Schlüsselbeinbruch wirklich vom starken pressen herrührt und das dieser für ein Neugeborenes nicht schmerzhaft ist?
Für eine Antwort Ihrerseits wäre ich sehr dankbar.

Frage vom 26.03.2004

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Hebamme
-Schlüsselbeinbruch (Klavikulafraktur) ist die häufigste knöcherne Geburtsverletzung (ca. 1%) und kommt besonders bei sehr großen Kindern vor. Oft wird die Fraktur direkt nach der Geburt gar nicht bemerkt. Die Klavikula bricht meist im mittleren Drittel, und bei Berührung oder wenn man auf der betroffenen Seite am Arm zieht, tut es dem Kind weh. An der Bruchstelle bildet sich ein Hämatom, das als derber Knoten zu tasten ist. Die Fraktur macht normalerweise keine Komplikationen, also keine Gefäß oder Nervenschädigungen. Die Abheilung erfolgt spontan innerhalb zwei Wochen bis zur Stabilität, und nach einigen weiteren Wochen ist auch der Knoten nicht mehr zu tasten. Auch Fehlstellungen werden gut ausgeglichen. Aus diesen Gründen ist eine Behandlung nicht erforderlich. Man sollte das Kind allerdings vorsichtig lagern, nicht auf die kranke Seite legen. Beim Anziehen des Hemdes o.ä. nimmt man die kranke Seite zuerst, beim Ausziehen zuletzt, um dem Kind nicht zusätzlich weh zu tun. Grüsse

Antwort vom 26.03.2004


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