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Themenbereich: Babyernährung allgemein

eisenreiche Ernährung ohne Fleisch?

Anonym

Frage vom 01.07.2004

Hallo, meine Tochter ist jetzt 7 Monate alt. Ich füttere ihr mittags Gemüsebrei und abends Milchbrei. Leider mag sie es überhaupt nicht, wenn im Gemüsebrei, den ich selbst koche, Fleisch ist. Dann ißt sie fast nichts. Ich möchte sie zum Essen von Fleisch nicht zwingen. Wie kann ich sie dennoch eisenreich ernähren? Könnte ich in diesem Alter schon Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen geben? Oder ist die Gabe von Spinat in Ordnung? Wäre das dann ausreichend im Bezug auf den Eisengehalt oder was wären andere Alternativen? Außerdem wüßte ich gern, was Gemüsesorten sind, die einen hohen Anteil an Nitrat haben. Ich danke Ihnen im voraus.
Mit freundlichen Grüssen
Maria Zaidan
Hebamme

Antwort vom 02.07.2004

-Sie müssen Ihre Tochter nicht dazu zwingen, Fleisch zu essen. Das wird auch gar nicht klappen. Vielleicht nimmt sie das Fleisch zu einem späteren Zeitpunkt an. Sie sollten dem Gemüsebrei statt des Fleisches ca. 10g eisenreiche Vollgetreideflocken, wie z.B. Haferflocken, Hirseflocken oder Dinkelflocken zusetzen und häufig Vitamin C reiches Gemüse verwenden ( z.B. Broccoli, Blumenkohl, Fenchel).Vitamin C verbessert die Eisenaufnahme aus den rein pflanzlichen Breizutaten. Wenn Ihr Kind es verträgt, können Sie dem Brei bei einer Gesamtmenge von etwa 200- 230 Gramm noch 30 ml Vitamin C- haltigen Saft hinzufügen (z.B. Orangensaft, Schwarzer Johannisbeersaft). Hülsenfrüchte können Sie gegen Ende des ersten Lebensjahres in den Speiseplan einführen. Hohe Nitratgehalte findet man vor allem in Salaten und Blattgemüse, vor allem Spinat und Mangold. Rote Beete ist ebenfalls nitrathaltig. Diese Gemüse sollen immer frisch zubereitet und nicht wieder aufgewärmt werden. Gemüse mit mittlerem Nitratgehalt sind Möhren, Zucchini, Blumenkohl, Kohlrabi. Kartoffeln, Gurken, Tomaten, Paprika und Erbsen enthalten wenig Nitrat. Gemüse aus kontrolliert- biologischem Anbau enthält nachweislich weniger Nitrat als konventionell angebautes. Biobauern dürfen keine anorganischen Mineraldünger verwenden. Diese sind sehr nitrathaltig und belasten nicht nur die Pflanzen, sondern auch unser Trinkwasser und den Boden. Das Gemüse für die Selbstherstellung von Babybreien darf aus diesen Gründen nur aus kontrolliert- biologischem Anbau stammen, sollte möglichst der Jahreszeit entsprechen und immer frisch verarbeitet werden.

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