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Themenbereich: Stillen allgemein

allmähliches Abstillen nach 14 Wochen?

Anonym

Frage vom 01.07.2004

Hallo,
mein Sohn ist 14 Wochen alt, 65 cm groß und 7300 g schwer. Ich stille voll, nachts teilweise alle 2 Stunden. Da ich berufsbedingt allmählich abstillen möchte und die Kinderärztin auch meinte, "er bräuchte jetzt auch mehr", wollte ich dieses nun angehen, habe aber unterschiedliche Infos zur Vorgehensweise bekommen. Soll ich anfangen, mittags einen Gemüsebrei (z.B. Karotte) mit anschließendem Stillen zu füttern? Oder soll/kann ich abends ein Fläschchen mit Säuglingsmilch (Pre?) und Reisflocken geben? Ich möchte auch die nächtlichen Stillmahlzeiten etwas reduzieren. Vielleicht wird mein Sohn auch nicht satt und möchte deshalb nachts so oft gestillt werden. Vielen Dank im voraus für die Hilfe.
Hebamme

Antwort vom 02.07.2004

-Ihr Sohn gedeiht ganz prächtig und kann sehr gerne noch bis zum Ende des sechsten Monats ausschließlich gestillt werden. Wenn Sie im gelben Untersuchungsheft Ihres Sohnes das „Somatogramm II“ anschauen, können Sie feststellen, dass sein Gewicht genau richtig ist für seine Größe. Von daher ist der Rat Ihrer Kinderärztin, dass Ihr Sohn jetzt etwas mehr braucht für mich nicht nachvollziehbar. Mit der Einführung der Beikost sollten Sie frühestens mit sechs Monaten, besser noch Anfang des siebten Lebensmonats beginnen. Für Karotten und Reisflocken ist es jetzt noch zu früh. Vielleicht gelingt es Ihnen, Muttermilch abzupumpen, sodass Ihr Sohn während Ihrer Abwesenheit Muttermilch aus der Flasche trinken kann. Wenn Sie eine andere Nahrung zufüttern wollen, sollten Sie eine Pre-Nahrung wählen. Diese enthält wie die Muttermilch als einziges Kohlenhydrat Milchzucker und kann nach Bedarf des Kindes gefüttert werden. Sie kann auch zusätzlich zum Stillen gefüttert werden. In diesem Fall können Sie bis zum Ende des sechsten Lebensmonats Stillen und Pre-Nahrung füttern und dann langsam mit Beikost beginnen. Viele berufstätige Mütter genießen ganz besonders die Nähe mit ihrem Baby bei den Stillmahlzeiten, und es gibt viele Wege, das Stillen mit der Berufstätigkeit zu vereinbaren. Wenden Sie sich vor Ort an eine Hebamme, die Sie individuell beraten kann und die mit Ihnen herausfindet, wie Sie am besten vorgehen, wenn Sie wieder berufstätig sind.

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