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Themenbereich: Stillen allgemein

Richtiges Abpumpen ohne Depressionen!?

Anonym

Frage vom 19.01.2005

Meine Tochter ist erst 8 Wochen alt aber von Anfang an gab es Schwierigkeiten mit dem Stillen. Ich hatte nicht genug Milch, meine Hebamme riet mir zum Abpumpen, was ich tat. Jedoch reichte bald auch diese Menge nicht mehr aus, meine Hebamme riet mir zum abendlichen Zufüttern. Jetzt ist meine Tochter so sehr an das Fläschchen gewöhnt, so dass sie nicht mehr richtig an der Brust trinken will. Da ich auch ein Neuroleptika regelmäßig einnehmen muss, was zwar nach Abklärung stillmäßig in Ordnung ist, ich aber zeitweilig unter nervösen Anspannungen seit Jahren leide und mir die "Stillvariante": Anlegen, reicht nicht aus, zusätzlich den Rest Abpumpen und dann eventuell auch noch Zufüttern sehr an die Nerven geht, möchte ich jetzt abstillen. Wie gelingt es mir am besten und wie kann ich es vermeiden, nicht unter Depressionen zu leiden durch das fehlende Prolaktin. Z. Zt. geht es mir sehr gut und besonders bei dem Gedanken diese "stressige" Prozedur langsam zu beenden, strahle ich immer mehr Ruhe aus, was schließlich meiner Tochter nur zu gute kommt und für uns beide viel mehr Freude und Entspannung bedeutet. Vielden DAnk für Ihre Antwort.
Hebamme

Antwort vom 20.01.2005

Hallo, also so ganz komme ich mit der Fragestellung nicht klar, denn Sie fragen, wie Sie abstillen sollen, aber wolllen wissen, wie es möglich ist, dass der Prolaktinspiegel bleibt. Das geht nicht.
Sie pumpen jedesmal ein bißchen später (erst wenn die Brust voll wird) und immer nur soviel, bis die Brust weich ist, dass kann nach 10ml oder 100ml sein. Danach kommt beidseitig ein Quarkwickel drauf- bis zum nächsten Pumpen, kurz wärmen, danach wider kühlen. Salbeitee und Phytolacca D2 reduzieren die Milchmenge.

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