Themenbereich: Geburtsvorbereitung

Risiken bei PDA

Anonym

Frage vom 28.04.2005

hallo liebe hebamme,
also ich bin 17 und bekomm im november mein erstes kind naja und möcht ich gern eine PDA machen und ich hab so viel von den riesiken gehört könnten sie mich da vielleicht aufklären ich weiss ja das man über die riesiken im krankenhaus aufgekllärt wird und auch unterschreiben muss.aber ich würde das gerne schon vorher wissen und in wievielen fällen kann etwas passieren bitte hilfen sie mir ich hab wirklich etwas angst wenn ich eine PDA mache.

Antwort vom 28.04.2005

-Hallo!
Eine PDA ist heutzutage ein Routineeingriff, birgt aber trotzdem einige Risiken. Bei der PDA wird durch eine Nadel, die im Rücken zwischen 2 Wirbel geschoben wird(die Stelle wird vorher betäubt),ein Schlauch geschoben, durch den das Medikament verabreicht werden kann.Es kann vorkommen, daß dieser Schlauch im falschen Kanal landet und geringe Mengen Gehirnflüssigkeit austreten können. Das kann starke Kopfschmerzen verursachen.
Außerdem kann es durch eine PDA zur Geburtsverzögerung kommen, vor allem in der Preßphase. Es wird dann häufiger der Einsatz einer Saugglocke nötig. Gelegentlich kommt es nach der Geburt zu Rückenschmerzen.
In ganz,ganz seltenen Fällen kann es dazu kommen, daß das eingspritzte Medikament nicht das Becken betäubt, sondern nach oben steigt und es zu Atemproblemen kommt. Die genauen Zahlen dieser Komplikationen kann ich Ihnen nicht nennen. Da wird man Ihnen im Krankenhaus etwas zu sagen können.

Gruß Caudia

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