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Probleme mit dem Stuhlgang

Anonym

Frage vom 15.08.2006

Hallo! Meine Tochter Laura ist jetzt 6 Wochen alt und hat seit ca 3 Wochen Probleme mit dem Bauch. Sie hat Stuhlgang und pupst auch. Aber sie krampft ihren Popo immer so zu, daß es ganz lange dauert, bis endlich was abgeht und dabei schreit sie dann halt. Mir fiel das auf, weil sofort was rauskam, als ich ihr beim Arzt ein homöopatisches Zäpfchen einführen sollte. Wenn sie ganz lange drückt und dann anfängt, zu schreien, hab ich jetzt mal probiert, was passiert, wenn ich den Popo ein bißchen öffne. Da reicht schon ein leichtes auseinanderziehen des Pöchens und alles kommt raus. Was kann man denn machen, damit sie den Po nicht immer so zukneift? Sind das 3-Monats-Koliken, oder hat sie einfach nur "Angst" vorm Stuhlgang? Wenn sie beim Schlafen pupst und in die Windel macht, scheint sie das überhaupt nicht zu stören, aber wenn sie wach ist, ist sie eigentlich permanent am Schreien. Massagen, Tees und Simplex-Tropfen sowie Baden, alles haben wir durch. Ich kann ihr doch nicht jedesmal "den Po aufhalten"... Ich hab Angst, daß sie das Verhalten nie ändern wird...
Hebamme

Antwort vom 16.08.2006

Hallo,

möglich, dass Ihre Tochter durch die Krämpfe einfach bei Gegendruck sich besser erleichtern kann. Im Schlaf ist der Enddarm entspannter, daher funktioniert das besser. Ich denke, Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, dass Sie ihr immer weiter helfen müssen. Meist geben Sie die Dreimonatskoliken nach ca. 3 Monaten. Wenn Sie ihr jetzt helfen , sich zu erleichtern, wird das keine negativen Konsequenzen haben. Es ist einfach eine Phase, die vorübergeht.
Zu bedenken wäre noch, falls Sie NICHT stillen, Milchzucker dem Tee hinzuzufügen, falls der Stuhlgang eher hart ist. Wenn Sie stillen, ist das nicht nötig.
K. Lauffs

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