Themenbereich: Fehlgeburt

Unklarer Befund - Eileiterschwangerschaft?

Anonym

Frage vom 19.02.2009

Liebes Team, ich habe vor 10 Tagen einen positiven Schwangerschaftstest gemacht. Leider habe ich drei Stunden später Blutungen gekriegt. Am Tag darauf war klar, dass ich einen Abort habe. Meine Frauenärztin konnte auf dem Ultraschall gar nichts von einer Frucht sehen. Mein hcg-Wert lag bei 722. Und ich war in der 7. Woche. Vorgestern war ich – nach einer Woche - zur Nachkontrolle bei der Aerztin. Ich hatte bis dahin und auch jetzt noch Blutungen (wie eine normale, nicht starke, Mens, nur eben länger) ansonsten keinerlei Beschwerden. Laut Ultraschall sah es weiterhin nach einem „normalem“ Abort aus. Am Nachmittag erhielt ich jedoch einen Anruf, dass der hcg-Wert nur auf 708 gesunken sei, was sie beunruhigt, weil es sich anscheinend um eine Eileiterschwangerschaft handeln könnte. Sie hat dann auch von einer Bauchspiegelung gesprochen, aber für die könnte es anscheinend noch zu früh sein, so dass man noch gar nichts sieht. Morgen früh muss ich nochmals zum Bluttest. Könnte es auch sein, dass mein Körper einfach mehr Zeit braucht, um das Hormon abzubauen? Oder könnte es sich gar sein, dass sich das Ei in der Bauchhöhle eingenistet hat? Was kann noch ein Grund sein, dass der hcg-Wert nicht richtig sinkt? Kann man eine Eileiterschwangerschaft auf dem Ultraschall nicht erkennen? Angst hab ich vor allem vor der ganzen Ungewissheit! Vielen Dank und liebe Grüsse

Antwort vom 23.02.2009

Auch eine Eileiterschwangerschaft kann man erst ab einer gewissen Größe im US sehen, daher ist es nicht ungewöhnlich, dass im Ultraschallbild nichts aufgefallen ist. Da der HCG-Wert bereits sinkt, ist davon auszugehen, dass die Schwangerschaft - wo auch immer sie sich befindet oder befand - nicht mehr wächst, so dass keine akute Gefahr wie zB das Platzen eines Eileiters von ihr ausgeht. Trotzdem muss sie evtl entfernt werden, weil sie nicht unbedingt klein genug ist, dass der Körper sie selbst abbauen könnte. Es ist gut möglich, dass sich das nur durch eine Bauchspiegelung klären lässt, das besprechen Sie am besten mit Ihrer Ärztin. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

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