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Themenbereich: Gesundheit allgemein

Was stimmt nicht mit mir?

Anonym

Frage vom 09.01.2017

Hallo,
Lange bin ich schon am rätseln was mit mir nicht stimmen könnte. Zur Vorgeschichte :
Ich habe im Mai 2016 meine Tochter nach 40 Stunden Wehen per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Die Geburt war für mich sehr anstrengend und ich habe mich zeitweise in meinem Selbstbestimmungsrecht sehr eingeschränkt und ausgeliefert gefühlt.
Auch war es für mich sehr schwer zu akzeptieren "Patient" zu sein, da ich beruflich Krankenschwester bin. Ich habe selbst während die mir gelegte PDA aufgespritzt wurde meinen Monitor überwacht und hatte panische Angst vor Komplikation die auftreten könnten. Ebenso erging es mir auf der Intensivstation auf die ich für einige Zeit verlegt wurde im Rahmen der postoperativen Überwachung. Ich habe es als Fluch gesehen alle Komplikationen und Risiken zu kennen und es hat mich sehr beunruhigt.
Ich habe die Sectio gut überstanden und war ein paar Stunden danach wieder mobil. Es ging mir gut. Nach 4 Tagen sind meine Tochter und ich nach hause entlassen worden. Leider musste mein mann direkt nach 2 Tagen zuhause wieder arbeiten, sodass ich meine Tochter tagsüber allein versorgt habe was für mich zu diesem Zeitpunkt aber kein Problem darstelle. Das Stillen klappte nicht gut, daher habe ich 2 stündlich abgepumpt nach Absprache mit meiner Hebamme. Leider entwickelte ich am 7. Tag eine Brustentzündung mit Fieber. Woraufhin mir meine Gynäkologin staphylex, ein Antibiotikum verordnete. 10 Tage nach der Geburt hatte ich mit einem mal gegen Abend plötzlich starke Atemnot, Unruhe, enge im Brustkorb, schlimmen Schwindel und das Gefühl wie durch einen Schleier zu sehen. Mein Mann brachte mich ins Klinikum. Seitens der Gynäkologie wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Es bestand der Verdacht einer Lungenembolie, welche durch ein CT ausgeschlossen werden konnte. Auch das Blutbild zeigte keinerlei Auffälligkeiten. Meine Symptome besserten sich und ich habe sie unter "einfach übernommen, zu wenig getrunken, vielleicht vertrage ich das staphylex nicht" verbucht. Wenige Tage später begann es von vorn. Dieses Gefühl von Atemnot, Schwindel, enge im Brustkorb und das Gefühl gleich zu kollabieren überkam mich in unterschiedlichsten Situationen. Vermehrt beim Auto fahren, aber auch einfach zuhause oder bei Besuch meiner alten Arbeitsstelle. Meine Hebamme gab mir ein pflanzliches Beruhigungsmittel und den Rat die Situationen in denen es Auftritt nicht zu meiden. Meine Gynäkologin konnte sich auch keinen Reim auf diese Symptomatik machen. Eine ganze Zeit war es wieder besser. Nun ist meine Tochter knapp 8 Monate und es treten wieder diese Symptome auf. Ich war bei meiner Hausärztin in der Hoffnung das diese vielleicht eine Lösung oder Erklärung dafür hat. Allerdings war auch dieses Mal mein Blutbild vollkommen unauffällig. Sie verschrieb mir Effortil, ein Medikament welches bei Hypotonie helfen soll. Allerdings ist mein Blutdruck in der Norm wenn diese "Attacken" auftreten. Auffällig ist das es mich häufig gegen Nachmittag überkommt. Ich kann mir selbst keinen Reim mehr darauf machen. Versuche in den Momenten wo es kommt, mich abzulenken, etwas zu trinken, an die Luft zu gehen. Allerdings ist bald mein Elternjahr vorbei und ich habe Angst das es sich auf meiner Arbeit auch so stark äußern könnte. Ich weiß, es bleibt mir nichts anderes übrig als es auf mich zukommen zu lassen, dennoch beunruhigt mich die Tatsache das ich ständig diese Kreislaufattacken habe und es keine Erklärung dafür gibt. Ich habe vor der Geburt meiner Tochter nie solche Probleme gehabt und es belastet mich stark das ich in meiner persönlichen Belastbarkeit momentan so eingeschränkt bin. Ich bin 23 Jahre alt und habe keinerlei Vorerkrankungen. Vielleicht haben Sie eine Erklärung, haben so etwas zuvor bei anderen Frauen beobachtet und können mir helfen.
Danke im Voraus und herzliche Grüße
Hebammenantwort noch nicht online

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