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Themenbereich: Kaiserschnitt

Wünscht Kaiserschnitt wegen Geburtstrauma, keine Unterstützung vom Gyn

Anonym

Frage vom 25.02.2017

Hallo!
Ich erwarte ende april mein zweites kind, nach knapp 12 jahren. Die entbindung meines sohnes (4300g, 58cm) 2005 war die reinste Hölle. Die story ist zu lang um darauf weiter einzugehen. Bin davon ziemlich traumatisiert, was wohl auch mit ein grund ist das ich erst jetzt wieder schwanger bin, bzw mich dafür bereit fühlte.
Meine jetzige ss war von beginn an der reinste horror. Übelkeit, kreislaufprobleme, akne, haarausfall, wasser, krampfadern etc, eine darmschlingendrehung und eine blutung in der 21ssw. Zudem kommt noch das ich eine Herzinsuffizienz habe und einen starken Zwerchfell Bruch.
In der 27ssw kam dann noch eine symphysenlockerung dazu, die mittlerweile so schlimm ist das ich fast nicht mehr laufen, liegen oder schlafen kann. Auch ein verschriebener gurt vom orthopäden hilft nicht.
In der 25ssw wechselte ich den frauenarzt (nach 20 jahren!!!) weil ich mich dort nicht mehr gut aufgehoben fühlte. Bin jetzt in einer Gemeinschaftspraxis bei einer sehr tollen ärztiin. Allerdings scheinen dort alle ärzte absolute kaiserschnitt gegner zu sein..
Bis vor paar tagen habe ich mit mir gerungen ob ich normal oder per ks entbinden möchte....aber meine angst davor das die symphyse gesprengt wird und die Erinnerung an meine erste entbindung haben mich jetzt von einem kaiserschnitt überzeugt.
Ich wollte mich im krankenhaus in dem ich die kleine zur welt bringen möchte beraten und aufklären lassen und vereinbarte dort einen termin. Mir wurde gesagt das ich eine überweisung vom Gynäkologen mitbringen soll.
Vergangenen donnerstag war ich wieder zur vorsorge beim frauenarzt. Ich sagte wie ich mich entschieden habe und das ich eine überweisung für das Gespräch im kh bräuchte.... Ich wurde angefratzt das ich da nichts zu suchen habe, denn ich bräuchte ja noch nicht an geburt denken und es gibt keine überweisung. Ich muss den termin abdagen und wenn ich da hin will soll ich gefälligst selbst zahlen! Ich müsse eine normale geburt anstreben und nichts sonst.
Ich bin seelisch und körperlich total am ende und weiß nicht mehr weiter. Bin nur noch weinen und mit meinem latein ende.
Ich habe am anfang der sseider keine hebamme gefunden die mich betreuen könnte und auch jetzt finde ich keine, möchte aber auch nicht mehr in diese praxis. Ein wechsel kommt auch nicht mehr in frage da die frauenärzte hier total überlastet sind, zu 90% keine patienten mehr nehmen oder erst termine in 4-6 monaten haben.

Kann meine hausärztin mir auch eine einweisung/überweisung für einen ks ausstellen? Wenn nicht was habe ich noch für möglichkeiten? Weiß keinen rat

Lieben dank im voraus!

Antwort vom 28.02.2017

Hallo!
Es tut mir sehr leid, dass Sie so eine schlimme Erfahrung bei der ersten Geburt machen mussten.
Und es ist sehr schade, dass Ihre Gynäkologische Praxis so unemphatisch war. Wir Hebammen und Frauenärzte gehen natürlich immer erst einmal davon aus, dass eine spontane Geburt das Beste für Mutter und Kind ist. Und in den meisten Fällen ist das ja auch so. Oft kann eine gute zweite Geburt, sogar eine vorangegangene unschöne Erfahrung "wieder gut machen". Aber manchmal ist die Traumatisierung auch einfach so groß, dass die Angst einen guten Geburtsverlauf verhindern würde. Es hört sich bei Ihnen so an, dass es für Sie unmöglich erscheint, sich einer spontanen Geburt zu stellen. Wenn das so ist, dann ist ein Kaiserschnitt oft der bessere Weg. Das sollte mit dem behandelnden Gynäkologen oder mit der Geburtsklinik geklärt werden.

Es gibt aus meiner Sicht zwei Möglichkeiten:
Mit dem Gynäkologen nochmals sprechen und ihm verdeutlichen, wie groß Ihre Angst vor der spontanen Geburt ist. Hierfür würde ich mir auf jeden Fall meinen Partner oder eine Freundin - zur Unterstützung - in das Gespräch mitnehmen.
oder
Mit der Geburtsklinik in Kontakt treten und dort von dem Wunsch und dem Dilemma berichten und gemeinsam mit dem Team dort eine Lösung finden.
Ich bin mir gar nicht 100% sicher, ob die Klinik wirklich eine Überweisung braucht. Denn dort kann ja selbstständig eine Diagnose gestellt - und die Behandlung dann umgesetzt werden.
So oder so, wird sich eine Lösung finden und sie werden den Kaiserschnitt nicht selbst bezahlen müssen!
Ich wünsche Ihnen alles Gute!
Jana Friedrich

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