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Fruchtwasserembolie überlebt
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Kommentar vom 02.07.2018 08:56Das tut mir alles sehr leid das du das miterleben musstest...Antwort
Ich weiss wie du dich fühlst ich kann nicht sagen alles wird gut aber irgendwie muss man lernen damit zu leben...
Bei mir ist es 18 Monate her und ich habe das Gefühl es ist gestern erst passiert. Obwohl ich von nicht s mehr weiss weiss ich das es mich total kaputt gemacht hat ich bin nach einem Jahr schon wieder arbeiten gegangen aber ob das alles so richtig war weiss ich nicht ich wollte schnell wieder in mein altes Leben zurück so stark sein wie vorher alles schaffen aber schon nur beim putzen bin ich so kaputt.... früher hätte ich Bäume ausgerissen und jetzt schaffe ich es noch nicht mal Unkraut zu zupfen im Garten... Ich bin froh das ich und mein Sohn leben und wenn ich sehe was aus dem kleinen geworden ist einfach nur mega... am Wochenende haben wir die Taufe gefeiert es war für mich und meinen Mann ein sehr emotionaler Moment..... Wer hätte das gedacht das wir das feiern würden...
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Kommentar vom 03.07.2018 07:08Hallo, ich habe mich schon lange nicht mehr gemeldet.Antwort
Bei meiner Fruchtwasserembolie kam mein kleiner Sohn vor knapp 4 Jahren uns Leben. Ich bin wieder gesund und habe mich mit viel Sport nach 14 Tagen Koma wieder zurück gekämpft. Nach vielen Untersuchungen und ganz engmaschiger Kontrolle habe ich vor 10 Monaten ein gesundes Baby bekommen. Es ist ein Segen für uns!
Leider gibt es in Deutschland keine Studien , aber in den USA und China , das hat mir Kraft gegeben. -
Kommentar vom 04.07.2018 09:30Hallo Anonym10,Antwort
ich freue mich sehr für dich, dass deine schlimme Geschichte nun doch noch ein positives Kapitel erhalten hat. Den Verlust kann es nicht ersetzen, aber dennoch viel Freude schenken!
Magst du ein bisschen erzählen? Mich würde deine Geschichte sehr interessieren. Hast du dich vor der Schwangerschaft mit den Ärzten abgesprochen? Was haben sie gesagt? Mir wird aktuell von allen Ärzten dringend von einer weiteren Schwangerschaft abgeraten. Wie hat die engmaschige Kontrolle ausgesehen? Musstest du im KKH bleiben? Hattest du eine Sectio? Wie ging es dir psychisch, während der Schwangerschaft? Wie komme ich an die Studien?
Viele liebe Grüße
CS -
Kommentar vom 10.09.2018 01:11Hallo! Es ist das erste Mal in meinen Leben dass ich mich in einem Forum anmelde, hoffe ich mache hier jetzt gerade alles richtig. Ich hatte aber das Bedürfnis über meine Erlebnisse zu sprechen. Ich hatte vor mehreren Wochen eine Fruchtwasserembolie beim geplanten Kaiserschnitt meines zweiten Kindes, meiner Tochter Lara. Mein Sohn Sebastian ist fünf Jahre alt. Lara war gerade geboren und ich wartete darauf ihren ersten Schrei zu hören als ich plötzlich keine Luft mehr bekam. Leider kann ich mich sehr gut daran erinnern. Dann musste ich mich übergeben und es trat sofort ein Herz Kreislauf Stillstand ein. Mein Mann musste anfangs mit ansehen wie ich blau wurde und die Reanimation eingeleitet wurde, dann wurde er raus gebracht. Ich wurde 40 Minuten lang reanimiert und lag dann zwei Tage beatmet auf der intensiv Station. Meinem Baby ging es gut. Dann wurde ich wach. Ich hatte starke schmerzen da mir bei der Reanimation 14 Rippen und das Brustbein gebrochen waren. Einen Tag lang würde ich nicht invasiv beatmet mit einer cpap Maske. Es ging mir sehr schlecht, durch die schonatmung aufgrund der Schmerzen durch die Frakturen war die Lunge schlecht belüftet und es entwickelte sich innerhalb Stunden eine schwere Lungenentzündung samt Sepsis, am dritten Tag beschloss man daher mich erneut zu intubiert. Ich erlitt danach erneut einen Herzstillstand und musste nochmal reanimiert werden. Zudem vermutete man eine Milzruptur da mein HB drastisch sank, ich bekam etliche Transfusion. Die Ruptur bestätigte sich nicht. Da ich mich nicht stabilisierte war angedacht mich nach Heidelberg zu verlegen, um mich für vier Monate an die Herz Lungen Maschine anzuschließen. Doch ab dem 3. Tag stabilisierte ich mich und wurde auch wach. Ich könnte da intubiert beatmet mit Zettel und Stift kommunizieren. Am 7. Tag konnte ich extubiert werden und es ging schnell und stetig bergauf. Ich wurde komplett durchgecheckt, auch neurologisch. Trotz der 40. Minütigen Reanimation scheine ich wohl keine schwerwiegenden Folgeschäden davon zu tragen. Wenige Tage nach Verlegung auf Normalstation konnte ich ohne Sauerstoff entlassen werden. Jetzt bin ich Zuhause und genieße die Zeit mit der Familie und lerne endlich meine kleine Tochter kennen. Aber der Alltag zeigt mir im Moment auch noch sehr meine Grenzen auf, damit kann ich schwer umgehen. Außerdem habe ich auch Alpträume und immernoch sehr starke schmerzen. Ich vergesse oft Dinge und habe doch etwas Angst dass ich neurologische Schäden habe, die Ärzte sagen aber das gibt sich. Mein Mann muss viel übernehmen und ist am Ende.Antwort
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Kommentar vom 10.09.2018 08:29Hallo Mama1318....Antwort
Erstmal schön das du bei uns bist auch wenn die Situation hätte schöner sein können. Ich freue mich das es dir und deiner kleinen Maus gut geht soweit. ich kenne das Gefühl nichts machen zu können zu vergessen und einfach überfordert zu sein....
Bei mir ist es fast 2 Jahre her und bin körperlich immer noch nicht ganz fit....ich habe am Anfang alles vergessen musste mir für Kleinigkeiten Zettel machen... aber das ging schnell wieder weck.denk erstmal nur an dich und deine Familie ihr seit am Leben und das ist das wichtigste ..der Rest kommt mit der Zeit.... -
Kommentar vom 10.09.2018 18:01Hallo Mama1318,Antwort
ich schließe mich erst mal an und freue mich auch, dass Du bei uns bist.
Bei mir ist es nun 4 Jare her und ich bin immer noch krank geschrieben und nicht Fit. Mach Dir blöd keinen Stress oder las Dich unter Druck setzen. Das was wir erlebt und überlebt haben, ist eine Erinnerung Belastung für Körper und Seele. Auch sollten wir die Männer dabei nicht vergessen, die ja auch viel mit gemacht haben. Mein Mann hat über 2 Jahre eine Psychotherapie gemacht und es hat meine ganze Familie bis heute geprägt. Es gibt eine Organisation die Selbsthilfegruppe veranstaltet. Die nennt sich Schatten und Licht, dort geht es generell um alle Probleme rund um Schwangerschaft, Geburt und Babys. Aber es hilft vielleicht um den ersten Schritt zu gehen und darüber mit anderen zu sprechen.
Ich bin sonst auch gerne bereit mich mit jemanden hier im Norden zu einer Tasse Kaffee zu treffen. Vielleicht kann ich ja ein paar Tips oder auch nur ein Ohr geben...
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Kommentar vom 10.09.2018 18:05Ich bin natürlich auch da falls jemand reden mag komme aus kölnAntwort
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Kommentar vom 11.09.2018 22:05Hey,Antwort
ja die Männer.
Also mein Lebensgefährte hatte auch lange und doll damit zutun. Ich selber, habe es doll verdrängt und jetzt mit der Arbeit und das Kind in die Kita abgeben, kam alles wieder hoch. Heulkrämpfe, Panik und Angst. Nun nach ein paar Wochen, kommt langsam wieder die Normalität.
Meine FA meinte wenn wir wirklich nochmal über ein Kind nachdenken, wirklich nur mit ständiger Kontrolle von Ärzte. Aber momentan, sehen wir es nicht. Wir sind so wie ihr einfach froh und glücklich das wir alle Gesund sind.
Bitte, wenn du die Chance hast, suche dir ärztliche Hilfe und auch dein Mann, Mama1318. Alles andere ist verdrängen und wenn dein Mann Kinder und Haushalt nicht schafft, eine Haushaltshilfe wird mit kleinem Eigenanteil bezahlt von der Krankenkasse. Wir brauchten es auch. Und wenn nicht alles 100% ist, ist das nicht schlimm. Hauptsache ihr verliert euch nicht und könnt Familie leben. -
Kommentar vom 07.02.2019 22:33HalloAntwort
Ich hatte im März 2015 eine Fruchtwasserembolie überlebt.
Aber bin immer noch nicht drüber weg.
Meiner Tochter geht's sehr gut. Wird in einem monat schon 4 jahre. -
Kommentar vom 16.05.2019 23:39Hallo,Antwort
ich hatte es auch vor 2.5 Jahren. Leider mit FOlgeschäden auch. Ich war fast vier Wochen in ein Koma auch und wurde siebenmal dann reanimiert. Und gleich nach der Geburt 20min lang. Wie man sieht habe ich auch Probleme mit den Schreiben. Ich kann mich nicht mehr gut ausdrücken und finde die Wörter oft nicht. Ich bin in Rollstuhl und Dialyse und Epiöepsie seither leider. Und noch ein paar anderen Dingen mit Herz usw. in Anfang konnte ich nicht bewegen und nicht essen. Abe jetzt geht das viel besser wieder.Ja also eigentlich funktioniert mein Körper nicht mehr. Aber hey, ich lebe und war gestern seit 3 Jahren wieder bei mein alten Arbeitsplatz endlich. :-) Mein kleinen Schatz geht es blendend zum Glück. -
Kommentar vom 17.05.2019 10:26Herzlich Willkommen an die Neuen. Auch wenn sich niemand wünscht in dieser Gruppe zu sein, ist es sicher gut zu wissen, dass es andere gibt die das was wir durch gemacht haben nachvollziehen können. NastiS und Cathy81 auch Ihr musstet leider beweisen wie Stark Ihr seid aber vergesst nicht, dass Ihr auch das Recht habt mal schwach zu sein. Cathy81 ich hoffe, dass Du so wie ich schnell eine Spenderniere bekommst und bis dahin gut mit der Dialyse zu recht kommst und natürlich auch mit allem anderen. Jeder Tag ist ein Kampf aber es lohnt sich und wir sind in der Lage die wahre Bedeutung hinter diesen Worten zu begreifen. Genießt das Leben auch unter den schweren Bedingungen die wir jeden Tag meistern müssen, weil wir keine andere Wahl haben. Ich hoffe das was ich geschrieben habe ist nicht zu theatralisch aber ich schreibe gerade aus dem Herzen raus und habe Tränen in den Augen.Antwort
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Kommentar vom 18.05.2019 00:25Liebe Tina,Antwort
danke für deinen lieben Worten. Wegen ein Niere warte ich noch. Aber man hat mir schon gesasgt es kann sehr seh ´r lange dauern. ich bin jetzt mal gelistet zum glgück. Dialyse ist mittlerweile ok. manchmal vertrage ich es nicht gut und habe Kreslaufprobleme. Aber sonst ist es ok. Man ist ja dann Einigen gewöhnt, nicht wahr? Wie kommst du zurecht? Kannst du dein Kind alleine noch versorgen? Und wie ist es mit Niere? Sorry ich habe leider nicht alles nun gelesen. oh aj es stimmt jeden Tag ist immer ein Kampf. Da hast du recht. Ich hatte und habe auch jetzt malnchmal vielen dunklen stunden auch ehrlich gesagt. weil nichts mehr ist wie es war. aber das kennen hier ja wahrscheinlich alle hier leider. -
Kommentar vom 17.11.2019 18:24Guten Abend ihr lieben....<br />Antwort
Der 25.11 der Tag als es bei mir passiertr vor drei Jahren kommt immer näher und wieder kommt alles hoch man denkt immer drüber nach aber wenn der Tag kommt ist es irgendwie intensiver...<br />
Fühle mich seit Tagen wieder kraftlos zu viel im Kopf....<br />
Dieser Tag hat mich total verändert .... hoffentlich kann man irgendwann besser damit um gehen....viele in meinem Umkreis sagen das es doch schon so lange her sei aber für mich ist das als wäre es gestern gewesen...... vor allem wenn man Fotos sieht von denen man nicht weiss das sich gemacht worden sind..... -
Kommentar vom 09.01.2020 16:26Hallo und ein frohes neues Jahr an alle.<br />Antwort
Mit ging/geht es in den letzten Monaten nicht so gut. <br />
Es fällt mir immer schwer mich hier an zu melden aber ich darf mich nicht davor verschließen was passiert ist. <br />
So lange der Alltag in seinem gewohnten Gang geht komme ich gut klar. Die kleinste Abweichung davon macht mir echt zu schaffen. Die Niere aber läuft super. <br />