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Bei Lipoprotein erhöhung, wer hatte Heparin?

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  • Eintrag vom 12.01.2022 08:41
    Guten Morgen,

    ich habe heute meinen nächste Termin im Blutgerinnungszentrum zur Blutabnahme. Letztes Jahr im April wurde bei mir eine Lipo a Erhöhung festgestellt. Normwert ist <30 und mein Wert ist 46,4.

    Bis jetzt hieß es immer, der Wert wäre nicht schlimm, nur im Wochenbett soll ich Heparin spritzen.

    6/2019 gesunden Sohn geboren
    6/2021 MA in ssw 10 (kein Embryo da gewesen, nur Dottersack und Fruchthülle.
    12/21 FG in ssw 9, kein Herzschlag mehr feststellbar.

    Bei der FG im Juni 2021 dachte ich, ok, es war da was nicht in Ordnung, es war kein Embryo zu sehen und es war absehbar, weil Woche für Woche tat sich in der Entwicklung nichts.
    Jetzt mache ich mir Sorgen. Diesmal war alles Zeitgerecht, das Herz schlug ab 6+2, ab 7+ gab es Blutungen, bei ca. 8+ war das Baby gestorben.

    Ärzte sagen, es war 2x pech, bei der Entwicklung hat es Fehler gegeben, es müsse nichts bedeuten. Gefragt habe ich 2 Ärzte im KH, meine Gyn und damals schon beim Gerunnungsmediziner. Alle meinten, man braucht kein Heparin. Meine Gyn sagte, man könne es trotzdem versuchen. Ich will mein Glück nicht herausfordern und etwas machen. Zu groß ist die Angst, das alles nochmal durchzumachen.

    Nimmt wer Heparin zur Vorsorge? Hat es bei euch geholfen die Schwangerschaft aufrecht zu halten?
    Antwort
  • Kommentar vom 12.01.2022 09:34
    Hey,

    tut mir leid was du alles mitmachen musstest.

    Nach 2 FG in 2020 hab ich auch alles überprüfen lassen, einmal ist bei mir eine Gerinnungsstörung rausgekommen, ein anderes mal nicht. Ist ja auch immer eine Momentaufnahme. Lass dir jetzt mal Blut abnehmen und warte ab. Heparin wäre -schlag mich wenns nicht stimmt!- Off-Label-Use in dem Fall.
    Musst schauen, ob du das dann nicht selbst bezahlen musst.

    Ich kenn das - man will das Gefühl haben einen Grund gefunden zu haben und sich zu spritzen und/oder eine Tablette zu nehmen und alles wird gut.

    Was mir angeraten wurde- und was ich dir auch nur raten kann : Bei einer erneuten Schwangerschaft unbedingt nochmal beim Gerinnungsdoc vorstellen, denn in der Schwangerschaft können sich ein paar Parameter, die sonst an der Grenze sind, so verschieben, dass es eher ungünstig ist.

    Alles Gute!
    Antwort
  • Kommentar vom 12.01.2022 23:33
    Hallo,

    ich bin derzeit in der 29. SSW und im Rahmen einer Kinderwunschklinik schwanger geworden. Heparin spritze ich in dieser Schwangerschaft bereits seit dem Einsetzen der Eizellen bis 6 Wochen ins Wochenbett. Eine entsprechende Diagnose einer Blutgerinnungstörung (Faktor-2-Mutation) wurde erst kurz vor diesem Versuch gestellt und sichert somit aktuell meine sowie die Gesundheit des Babys, da diese Krankheit vererbt wird.

    In Versuchen davor wurde es mir auch vorsorglich aufgrund meines Übergewichts (BMI über 35) gespritzt. Der Befund der Gerinnungsstörung war da noch nicht bekannt. Heparin soll die Einistung verbessern und das Fehlgeburtsrisiko mindern. Ich hatte ohne Gabe von Heparin zwei Fehlgeburten bei insgesamt 5 Befruchtungsversuchen und unter der Gabe von Heparin eine erfolgreiche (diese) Schwangerschaft bei zwei Befruchtungsversuchen. Ich bin davon überzeugt, dass Heparin bei mir den Unterschied gemacht hat.

    Zum Thema Off-Label-Use hat meine Vorrednerin zum Teil recht - ohne Befund bist du Selbstzahler und das Medikament ist nicht billig. Durch den Befund der Gerinnungsambulanz und der Erbkrankheit wird mir das Medikament vom Hausarzt aufgeschrieben und ist für mich somit kostenlos. Eine Thrombose wäre für mich und das Baby lebensbedrohlich zumal auch noch weitere Faktoren wie z.B. Übergewicht dazu kommen. Meine Frauenärztin hat eine weitere Patientin zwar mit einer anderen Diagnose wo Heparin jedoch auch sinnvoll wäre, aber hier schreibt der Hausarzt das Medikament nicht auf und sie bekommt vom Frauenarzt ein Privatrezept. Ich denke daher, dass es abhängig von der Diagnose ist, ob die Krankenkasse es zahlt oder nicht.
    Antwort
  • Kommentar vom 13.01.2022 09:13
    Danke für eure Antworten. ❤️

    Es war bei mir ein Zufallsbefund. Meine Gyn wollte das ich in der zweiten SS mal diese Bluttests mache, weil in der 30igstem SSW einmal verdacht auf Präklapsie bestand. In dem Arztberichten steht auch, erst Heparin ab Wochenbett. Sobald ich Schwanger war, musste ich alle 4 Wochen zur Blutabnahme.

    Ich hatte letztes Jahr (in der 2ten ss ganz am anfang) aus Interesse mal Lipoprotein a und Schwangerschaft gegoogelt, da war es quasi 50/50, ob da eine Frau Heparin bekam oder nicht. Oft schreiben die Frauen, das es nach einer oder zwei FG ausprobiert wurde, und das die Schwangerschaft hielt. Ob es wirklich am Heparin lag oder ob vorher einfach zwei mal ein Gendefekt vorlag, wusste man auch nicht. Die Studie dazu sei nicht eindeutig, deshalb entscheiden die Ärzte total unterschiedlich. Irgendwo stand, das ab 3 FG Heparin ausprobiert werden kann. Beim letzten Termin mitte Dezember hatte ich den Arzt auch nochmal drauf angesprochen und er meinte, ich hätte durch das Lipo kein erhöhtes Abortrisiko und es mache dem Embryo nichts, deshalb brauche ich das Heparin erst im Wochenbett, weil es bei mir da besonders gefährlich wäre. Es wäre fast immer etwas genetisches an Fehlgeburten schuld und ich soll mir keine Sorgen machen. Es wäre halt wie Karten mischen, sobald eine Karte runter fällt, ist es vorbei. So ähnlich sagten es auch die Ärzte im Krankenhaus.

    Gestern war mein Termin, wo ich fast umsonst hingefahren bin. Blut zapfen wollten die schon gar nicht mehr, weil die ss beendet ist. Letztes mal sollte ich trotzdem kommen, deshalb hatte ich diesmal nicht angerufen. Das Arztgespräch hätte es auch nicht gegeben. Ich hatte dann drum gebeten, ob ich doch Heparin spritzen darf und die Arzthelferin ist es dann abklären gegangen.

    Ich soll jetzt ab positiven Test sofort zu denen kommen und bekomme Clexane. Begründet wird es mit erhöhten Abortrisiko. Denke, ich muss es dann nicht selber zahlen und selbst wenn, auch egal. Darüber bin ich gerade sehr froh, obwohl ich die Heparinspritzen so furchtbar finde, weil die so gemein zwicken. Hauptsache, ich kann irgendwas machen, was die Chancen erhöht, falls es wirklich am Lipo a liegt.

    Ich merke halt, das ich damit noch nicht abgeschlossen habe. Dieses "wie wäre es gewesen, wenn...", macht es mir unglaublich schwer. Woran es lag, kann mir keiner sagen aber oft schießt mir in den Kopf, ob es diesmal gut gegangen wäre, wenn ich auf Heparin gepocht hätte... und das schlechte Gewissen, das ich nach dem ersten Arztgespräch da noch so heil froh war, das ich mich nicht 10 monatenlang jeden Tag pieksen muss.
    Das ich nichts dafür kann, weiß ich. Wenn mir 4 Ärzte sagen, es war sehr wahrscheinlich etwas defekt, dann versuche ich dem auch zu glauben. Trotzdem macht es mir mein Herz schwer, das es nicht aufhören kann, daran zu zweifeln.
    Antwort
  • Kommentar vom 13.01.2022 13:33
    Ich vermute jetzt, dass du es durch den Befund der Gerinnungsambulanz nun auf Kassenrezept bekommst. Die Gerinnungsambulanz Münster hat mir Clexane 5 mal 24 Spritzen mit Hinweis Mutterschaftsverordnung aufgeschrieben und da ich nicht immer zwei Stunden nach Münster fahren will, schreibt mir der Hausarzt jedes Mal 24 Stück auf. Falls du Clexane nicht auf Kassenrezept bekommst, dann lass dir ein günstiges anderes Heparin aufschreiben, denn Clexane ist am teuersten.
    Antwort
  • Kommentar vom 13.01.2022 13:37
    Deine Gedanken um das 'was wäre wenn' kann ich verstehen, aber es verändert deine aktuelle Situation nicht. Mein Professor für Psychologie sagte immer: Glücklich ist wer vergisst was nicht mehr zu ändern ist...! Das macht es irgendwann leichter.
    Antwort
  • Kommentar vom 13.01.2022 21:14
    Ich hatte nach 2 FG ebenfalls eine Gerinnungsabklärung. Offiziell kein Befund aber Lipoprotein war leicht erhöht. Die Frauenärztin hatte mir schon vor der Abklärung Heparin ab dem positiven Test verschrieben. Ich habe bis zur 10. SSW gespritzt und im November 2020 kam mein Sohn nach einer unkomplizierten Schwangerschaft zur Welt. Ob es am Heparin lag, wer weiß. Ich würde es aber immer wieder so machen, auch wenn das Spritzen sicher nicht angenehm war.
    Ich wünsche euch alles Gute, dass ihr Wunder bald in den Armen haltet.
    Antwort
  • Kommentar vom 14.01.2022 13:57
    MissSally: es hörte sich zumindest so an, als würde ich es auf Kassenleistung verschrieben bekommen. Ich frage nach, wenn es soweit ist. Hoffe, das es wieder schnell mit einer Schwangerschaft klappt. :-)
    Dass das "was wäre wenn" nicht zielführend ist weiß ich ja und ich versuche es mir vor Augen zu halten. Herz und Kopf arbeiten noch etwas gegeneinander aber ich hoffe, so wie du auch sagst, das die Zeit Wunden heilt.

    Hauptsächlich ist einfach die Angst da, was kann ich jetzt tun, um die besten Voraussetzungen zu erfüllen, damit eine Schwangerschaft nicht wieder in einer Fehlgeburt endet. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoll ist selber sich im Netz zu Informieren, weil Ärzte auch nicht immer alles im Blick haben. Wäre es nach den Ärzten gegangen, soll ich einfach die nächste Schwangerschaft anstreben und erst wenn die wieder in einer FG endet, würde etwas gemacht werden. Das geben die Leitlinien so vor und dann haben die "fertig". Für mich ist es aber ja kein "ups" egal, dann machen wir halt ein neues. Das ganze Prozedere verkrafte ich und auch mein Mann auf Dauer einfach nicht. Ich habe großen Respekt vor Frauen, die selbst nach 7,8,9 FGs den Kopf nicht hängen lassen.

    Ich hatte gestern die Blutbilder verglichen von den letzten Jahren und da ist mir aufgefallen, das in der Schwangerschaft 1, wo ich mit meinem Sohn schwanger war, der Nephrologe auch den Lipo Wert im Blutbild erfasst hat und die Jahre danach auch (muss 1x im Jahr hin). Da schwankt der Wert zwischen 41 und 46. Da hat der Lipo Wert jedenfalls keine Auswirkungen gehabt und mein Sohn kam putzmunter zur Welt. Vielleicht ist es wirklich so, das es nicht zwingend ein Problem ist und ich 2x genetische Fehlentwicklungen bei den Embryos hatte. Mich stimmt es aber Hoffnungsvoll, das es, wenn es da am Wert hakt, ich jetzt etwas dagegen tun kann. :-)

    Mich wundert es halt auch ein bisschen, wieso andere bei einem mäßig erhöhten Lipoprotein a Wert direkt Heparin verschreiben und andere sehen das so locker und sagen, es würde keine Fehlgeburten begünstigen. Man liest im Netz so viele verschiedene Aussagen, hellhörig hat es mich aber gemacht, weil auch im September Mami 2022 Forum ebenso Frauen sind, die von mehreren Ärzten (Gyn, Kh, KiWu Klinik etc.) sofort das Medikament verordnet bekommen haben und eine dritte Frau bekommt es hingegen, bei fast den selben Werten nicht. Da ist wohl die Aussage, nicht nötig plus es kann Blutungen verursachen/begünstigen... das fänd ich jetzt auch nicht sehr lustig, weil meine FG mit Blutungen begonnen hat und ich mir Sorgen machte, ob es am ASS100 lag.

    Dachte, hier ist vielleicht jemand, der noch besser im "Thema" ist. Die Studien dazu haben mich auch eher ratlos gelassen. Ich werde auf jeden Fall mit meinem Gerinnungsarzt nochmal ausführlich sprechen und fragen stellen.
    Antwort
  • Kommentar vom 18.04.2022 09:00
    Hallo ihr lieben.

    Ich habe eine Gerinnungsstörung. Lipoprotein a wert liegt in der 90 und ich habe ein Antiphospholipid Syndrom. Laut Gerinnungspraxis sollte ich ab Schwangerschaft Heparin spritzen. Da ich aber erst garnicht schwanger wurde, durfte ich seitens der Kinderwunschklinik ab ES schon spritzen. Nun bin ich endlich schwanger und muss regelmäßig in die Gerinnungspraxis zur Kontrolle. Bei mir wurde alles nur festgestellt da ich über ein Jahr nicht schwanger wurde und wir uns Hilfe suchten. Am ende hats ohne Kinderwunschklinik geklappt. Muss da aber trotzdem bis zur 12.Woche zur Kontrolle hin

    Weiß jmd ob man statt Bauch auch in den Oberschenkel spritzen kann? Eigentlich ja oder. Konnte ich ja damals nach ops auch.
    Antwort

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