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"Mit 17M Wutanfälle mit um sich schlagen - wie darauf reagieren?"

Anonym

Frage vom 07.01.2002

Hallo!Unser Sohn ist 17 Monate und wenn er was nicht bekommt oder darf,bekommt er einen richtigen Wutanfall schmeiß sich auf den Boden und schlägt umsich.Das Problem ist das macht er auch wenn man ihn auf dem Arm hat,ich habe schon welche abbekommen da er auch mit dem Kopf hin und her geht.Wie kann ich ihm das bei bringen das ER das nicht mehr tut,er ist auch schon dabei mit dem Kopf an andre Sachen gehauen.Und noch einen Frage,wir haben 2 Katzen die streichelt er nicht sondern haut sie wir zweigen und sagen ihm auch das das nicht richtig ist bei andren Katzen oder Tieren macht er das nicht was kann man da tun!Ich finde die Sprechstunde richtig super macht weiter so!!Danke schon mal im vorraus!

Anonym

Antwort vom 08.01.2002

Während des zweiten Lebensjahres ist das ganze Verhalten des Kindes darauf ausgerichtet, Aufmerksamkeit zu erwecken. Es macht Dinge, die es weiß, verboten sind. Seine Launen wechseln und seine Gefühlsempfindungen schwanken zwischen übertriebenen Liebesbeweisen und Zornausbrüchen. Aggression ist ein Akt von Feindseligkeit. Auch Kinder empfinden Aggressivität und drücken sie gewöhnlich in Form von verbalen oder körperlichen Angriffen aus. Versuchen Sie als Eltern, ein objektives Bild von Ihrem aller Zuhause als auch Ihrer Umgebung darzustellen. Sind dies Zeichen von Vernachlässigung, Abwesenheit, zuviel oder zu wenig Disziplin oder gar Prügelstrafen? Versuchen Sie, die Aggression im Keim zu ersticken indem Sie als Eltern auf alle Fälle immer erstmal Vorbild sind und zeigen Sie Ihrem Kind deutlich, daß Sie von seinem Verhalten nichts halten und daß er so keine Zustimmung von Ihnen erwarten kann. Zeigen Sie ihm , daß er für liebevolles Verhalten belohnt wird und viel Lob ernten kann. Wenn Verletzungsgefahr für das Kind oder eine anderes besteht, so entfernen Sie das Kind von dem Ort dieser Gefahr. Das Gleiche gilt auch für die Katze-diese wird sich bestimmt nicht freiwillig mehr in seiner Nähe aufhalten. Ein Übermaß an Ärger und Enttäuschung gipfelt in einem Zornausbruch, das Kind zeigt damit seine Hilflosigkeit, mit einer Situation fertig zu werden. Es ist das Beste, hier ruhig zu bleiben und das Kind bzw. dem Verhalten möglichst keine Beachtung zu schenken, denn dann verliert er seinen Sinn, wenn keine Zuschauer da sind. Fühlen Sie sich der Sache mit den Aggressionen nicht gewachsen, so suchen Sie bitte Rat bei Ihrem Kinderarzt, der Sie u.U. auch weiterleiten kann.
Mit freundlichen Grüßen

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