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"Kind 4,5M mit dem Vater - was tun?"

Anonym

Frage vom 14.02.2003

Meine Tochter 4,5 Monate bleibt seit ca 2 Wochen nicht mehr bei ihrem Papa. Früher war das kein Problem, sie nimmt auch absolut nicht mehr ihr Abend-Fläschchen von ihm. Vor allem Abends kann ich nicht mal für 5 Min. aus dem Zimmer gehen, ohne das sie fürchterlich anfängt zu schreien. Sie zittert dann am ganzen Leib und die Tränen laufen ihr die Wangen herunter. Sie lässt sich dann nur noch von mir beruhigen, obwohl ihr Papa sich bemüht und wirklich nichts anderes macht als sie auf dem Arm herumzutragen. Sobald ich sie auf den Arm nehme macht sie einen tiefen Seufzer und ist zufrieden. Tagsüber geht es einigermassen und Fremden gegenüber ist sie eigentlich sehr aufgeschlossen, und strahlt jeden an. Wenn ich sie dann beruhigt habe, strahlt sie auch wieder den Papa an. Ist das normal? Ich dachte immer das Fremdeln kommt viel später. Es ist auch nicht so dass der Papa selten da ist, er hat allerdings selten Zeit sich intensiv mit unserer Tochter zu beschäftigen.
Gibt es irgend etwas das wir tun können? Mein Mann ist schon ganz "beleidigt", und für mich ist diese Situation auch unerträglich. Wir sind ratlos.
Danke im Voraus

Anonym

Antwort vom 17.02.2003

Es ist schon so, das Ihre Tochter anfängt zu fremdeln. Im Moment können Sie nicht viel tun, als die Situation so hinzunehmen.Dies ist nur eine Phase und sie wird sich wieder ändern. Für Sie , sind Sie als Mama Ihre Bezugsperson und Sie will auf keinen Fall von Ihnen weg. In dem alter fangen Kinder oft an stark zu fremdeln und hängen sehr an Mama. Da ist es ganz egal, ob Sie sich vorher gut mit Papa verstanden hat. Im Moment ist nur Mama angesagt. Dies ist ganz normal in dem Alter und kann allerdings längere zeit andauern. Auch wenn es Ihrem Mann schwer fällt, es ist von seiner Tochter nicht böse gemeint, aber Sie hat zur Zeit eine starke Mama Phase. Die darf Sie auch haben. Nach einiger zeit wird es wieder besser und Papa darf wieder mehr. Versuchen Sie trotzdem Ihren Mann immer wieder einzuspannen, vielleicht können Sie abends das Fläschen gemeinsam geben,so das Ihre Tochter sie noch in Ihrer Nähe hat und der Abend stressfreier abläuf.t.Trotzdem weiß Ihre Tochter, das Ihr Papa kein fremder ist, sondern Ihr Papa und in ein zwei Monaten wird er auch wieder „Ihr Papa“ sein und Ihn wieder beschmusen.

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