Themenbereich: Schlafen

"11 Monate, Schlafprobmleme nach Impfung"

Anonym

Frage vom 18.02.2004

Liebes Hebammenteam, mein Mann und ich sind sehr verzweifelt. Es hat 11 Monate gedauert und unser Sohn hat von heute auf morgen nachts durchgeschlafen. Leider nur einen Monat lang. Er wurde geimpft und hatte danach eine leichte Mittelohrentzündung und einen Magen-Darm-Infekt, so dass ich ihn auf Diät setzen musste (ist an sich ein sehr guter Esser). Die Nächte sind seit dem ziehmlich katastrophal, ähnlich wie die ersten 5 Monate nachdem er auf die Welt kam. In der Nacht muss ich bis zu 6 Mal aufstehen und ihn trösten, dann aber kommte meist eine Zeit über 2 bis 3 Stunden, die er nur brüllt und lediglich auf meinem Arm - ich auf dem Hüpfball - einschläft. Leg ich ihn in sein Bettchen oder ihn zu mir (schlafe hin und wieder im Kinderzimmer) dann brüllt er wieder los. Körperliche Beschwerden sind ausgeschlossen worden sowohl vom Kinderzentrum München, als auch vom Kinderarzt. Ich weiß mir keinen Rat mehr. Auch will er wieder Milch in der Nacht. Da er von Anfang an nicht gut geschlafen und viel geschrien hat, war ich bei einer Heilpraktikerin und bei einer Osteopathien, was - trotz großer Versprechen - nicht viel geholfen hat. Die Nächte blieben die selben. Er kommt mit seinen jetzt 12 Monaten auf etwa 12 Stunden Schlafen gesamt und auch dann kämpft er dagegen an. Gibt es vielleicht ein homöopathisches Mittel oder können Sie mir sonst einen Rat geben, wie oder was ich tun kann? Tagsüber schläft er nur noch einmal und das in seinem Bettchen mit heruntergelassenen Jalousien. Vielen Dank im Voraus

Anonym

Antwort vom 18.02.2004

Da die Unruhe Ihres Sohnes nach dem Impfen wieder aufgetreten ist, kann eine homöopathische Behandlung durchaus hilfreich sein. Hierzu müssen Sie sich an Ihre Homöopathin wenden. In der Homöopathie wird das passende Mittel nach einer gründlichen Anamnese immer individuell ausgesucht, sodass Ich Ihnen kein allgemein wirksames Mittel nennen kann. Versuchen Sie, den Tagesablauf Ihres Sohnes nach einem festen Rhythmus zu gestalten. Für Kinder, die nachts häufig wach sind, ist es immer hilfreich, den Tagesablauf zu strukturieren. Mahlzeiten, Einschlafzeiten, Spielen, Massagen oder Spazieren gehen sollten jeden Tag etwa zur gleichen Zeit stattfinden. Das hilft dem Kind, seinen Rhythmus zu finden. Nachts sollte er nicht mehr Milch trinken, denn sein Problem ist sicherlich nicht der Hunger. Sie können ihm das nächtliche Trinken wieder abgewöhnen, indem Sie ihm nur Wasser oder ungesüßten Tee anbieten und die Menge schrittweise reduzieren. Bitten Sie Freunde und Verwandte um Unterstützung, sodass Sie sich am Tag ausruhen können. Wenden Sie sich an eine Schreiambulanz und lassen sich von den ExpertInnen dort beraten (Adressen von Schreiambulanzen über „Trostreich“- Interaktives Netzwerk Schreibabys, Tel. 04284/395; E-Mail: info@trostreich.de ; Internet: www.trostreich.de ).

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