Themenbereich: Schlafen

"veränderter Schlaf nach Umzug"

Anonym

Frage vom 11.05.2005

Liebe Hebammen,
ich brauche Rat. Mein Sohn ist gerade 8 Monate alt geworden. Wir sind vor gut zwei Wochen umgezogen, und ich habe wieder angefangen zu arbeiten (ich bin deswegen zwei Tage die Woche 10 Stunden weg, und wir haben mit Betreuung durch eine Tagesmutter angefangen für einen Nachmittag die Woche). Seit dem Umzug schläft er nicht mehr durch. Davor hatte er z.T. schon 8 Stunden am Stück geschlafen. Ich stille ihn noch nachts, ansonsten bekommt er ca. 12 Uhr Gemüsebrei, ca. 17-18.00 Uhr Obstgetreidebrei. Bevor wir umzogen, wollte er noch um 21.00, manchmal auch im Zeitraum von 1.00 bis 3.00 Uhr und dann morgens ca. um 8-9.00 Uhr trinken. Damit konnte ich ganz gut leben. Aber jetzt will er um 22.00 und 3.00 trinken, das finde ich ja noch o.k., obwohl ich den Eindruck habe, daß er um 3.00 gar nicht so arg hungrig ist. Aber dann kommts: danach kommt er neuerdings alle 1-2 Stunden bis morgens um 8.00, dann ist er aufstehbreit - und ich mit den Nerven am Ende. Das geht nun schon drei Wochen so. Was kann ich dagegen tun? Er schläft in seinem Bettchen bei uns im Elternschlafzi. direkt neben mir.
Das Einschlafen abends ca. um 21.00 Uhr ist auch kein Problem. Tagsüber schläft er nochmal etwa 2 Std. Kann das am Umzug liegen oder daran, daß ich nun mehr weg bin als während der Elternzeit? Oder sollte ich abends (21.00) mit der dritten Breimahlzeit (Milchgetreidebrei) anfangen? Daß es an den Zähnen liegt, glaube ich nicht , da er bei den ersten zwei nur eine Nacht lang unruhig war, aber danach nicht mehr, und zur Zeit lassen sich auch keine neuen blicken. Was raten Sie mir?
Herzliche Grüße,
Marianne

Antwort vom 11.05.2005

-Hallo!
Es hat für Ihren Sohn sehr viele, einschneidene Veränderungen gegeben. Vor allem daß Sie arbeiten gehen, nimmt er Ihnen "übel",das soll nicht heißen, daß Sie nicht arbeiten gehen sollen, sondern er muß diese neue Lebenssituation lernen. Selbst große Kinder kommen nachts wieder ins Bett, wenn die Mutter angefangen ist zu arbeiten, weil sie sich das holen wollen, was sie abgeben mußten. Sie sollten für seine Situation Verständnis und Geduld haben. Versuchen Sie in nächster Zeit, nach dieser 3 Uhrmahlzeit, nur Ihren Mann zu ihm gehen zu lassen. Nehmen Sie ihn gar nicht hoch, sondern sprechen beruhigend auf ihn ein und berühren ihn sanft(ein wenig schreien müssen Sie wahrscheinlich ertragen).Manches Kind lernt schnell und manches braucht etwas länger. Viel Erfolg.

Gruß Claudia

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