Themenbereich: Schlafen

"Was tun bei nächtlichem Aufwachen?"

Anonym

Frage vom 19.10.2005

Hallo
Ich weiß nicht mehr weiter. Mein Sohn ist mittlerweile ein Jahr alt. Jetzt hat er immer wieder nschts schlafprobleme. Wir legen ihn so zwischen sieben halb acht zum schlafen. dann schläft er eine stunde und wird dann wach.. er schreit dann und ich weiß oftmals nicht, woran es liegt. ich habe alles ausprobiert. ich habe ihm die homeopatischen kügelchen gegeben, die homeop. zäpfchen.... für die zähne hab ich es mit dentinox ausprobiert. aber es hilft nichts mehr. gibt es irgendetwas, was beruhigend wirkt?? er ist so ein aufgewecktes kerlchen, kann schon laufen und ist immer in aktion. abends baden und lavendel im zimmer haben auch nicht geholfen.
über eine anteort oder ein paar tipps würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen grüßen
ramona koch
(mona_0075@hotmail.com)

Antwort vom 19.10.2005

Hallo!Im Falle von Schlafproblemen gibt es nie eine allgemeingültige Antwort.Vieleicht schläft er tagsüber noch so viel oder mittags solange, daß er nicht müde genug ist. Sollte das nicht so sein, ist es vieleicht der Fall, daß er am Tag zuviel Aktion hat und überreizt ist und im Schlaf die Eindrücke verarbeitet, die ihn dann wach werden lassen und er dann unsicher ist und sich verlassen fühlt und körperliche Nähe braucht. Versuchen Sie einmal Ihre Aktivitäten auf ein Minimum zu reduzieren und das Zubettgehen(wenn nicht schon der Fall)mit einem festen Ritual zu verbinden. Sie können ihm während er eine warme Milch oder warmen Tee trinkt ein Bilderbuch zeigen oder Lieder singen, mit ihm reden und sich von dem Tag gemeinsam verabschieden. Erzählen Sie ihrem Kind, daß er jetzt müde ist und schlafen muß, um morgen wieder viel erleben zu können, daß Sie bei ihm sind und er keine Angst haben muß. Auch wenn er erst 1 Jahr alt ist versteht er mehr als man denkt. Sie könnten es auch mit Babymassage versuchen (Kurse werden häufig über die Krankenhäuser oder Familienbildungsstätten angeboten)Das entspannt und kanalisiert überschüssige Energie.
Vo allem sollten Sie so gelassen und entspannt wie möglich damit umgehen. Denn wenn Sie selber mit zuviel Erwartung und Wunschdenken an die Sache gehen,merkt Ihr Sohn das und er wird dagegen angehen. Manchmal lösen sich die Probleme mit der fortschreitenden Entwicklung des Kindes auch einfach auf, wie Sie es mit anderen Dingen aus der Anfangszeit schon sicher öfter mal erlebt haben. Alles Gute.
Cl.Osterhus

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