Themenbereich: Babyernährung allgemein

"Mein Kind trinkt zu wenig"

Anonym

Frage vom 14.08.2008

Hallo,
ich habe einen 10 Wochen alten Säugling, der nur wenig trinkt.
Er hat seine Trinkmenge in den letzten Wochen nicht gesteigert, so daß wir immer noch bei ca. 500 ml pro Tag (verteilt auf 7-8 Mahlzeiten) sind.
Sein Geburtsgewicht betrug 2800 g (Abnahme auf 2700 g) und er war 49 cm groß. Zu Anfang hat er im Durchschnitt 150g pro Woche zugenommen. Aber die letzten drei Wochen nur ca. 70 g. Momentan hat er 4010 g. Ansonsten ist er ein aufgewecktes und fröhliches Kind und laut Kinderarzt fehlt ihm organisch nichts.
Wie kann ich erreichen dass er mehr trinkt ? Sauger und Nahrungswechsel haben wir schon hinter uns. Er bekommt zur Zeit seine Pre-nahrung mit einem Latex-Milchsauger (mit Teesauger ging es noch schlechter). Er meldet sich,wenn er Hunger hat, trinkt dann recht gierig los, aber sobald der Sauger einmal rausfliegt, ist dann auch Schluß mit trinken. Entweder er schläft dann ein oder er schlägt mit dem Kopf und brüllt, so daß auch nichts mehr zu machen ist. Auch nach einer Wickelpause ist er meist nicht zu überreden noch etwas nachzutrinken.
Alle sagen, ein gesundes Kind verhungert nicht, aber er scheint das vorzuhaben. Jetzt schlägt der Kinderarzt vor, der Nahrung Reisflocken zuzusetzen, um mehr Kalorien zuzuführen. Halten Sie das für sinnvoll ? Oder haben Sie vielleicht eine andere Idee ???

Vielen Dank

Antwort vom 20.08.2008

Solange er gesund und aufgeweckt ist, sich normal entwickelt, brauchen Sie tatsächlich nicht die Angst haben, dass er vorhat zu verhungern! Allerdings wäre es schon nicht schlecht, wenn er ein bisschen mehr trinken würde... Mein Vorschlag wäre eine Nahrungsumstellung auf eine kalorienreichere Nahrung oder - wie Ihre KiArzt vorgeschlagen hat - die Anreicherung der Pre-Nahrung. Achten Sie auch darauf, ob es Dinge gibt, die Ihren Kleinen vielleicht vom Trinken ablenken, ob er Zeichen von Bauchweh oder ähnliches zeigt, was ein Grund sein könnte, dass er nicht weiter trinkt. Vielleicht könnten Sie auch die Anzahl der Mahlzeiten erhöhen? Versuchen Sie, sich nicht verrückt machen zu lassen, auch nicht, wenn er tobt und nicht trinken will: eine ruhige Mama (oder Papa) erreicht vielleicht besser, dass die Mahlzeit beendet wird als eine verunsicherte und selbst entnervte! Ich wünsche Ihnen, dass es bald wieder besser klappt mit Ihrem kleinen Rabauken!

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