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Themenbereich: Kinderwagen / Tragehilfen

Meine Tochter ist jetzt 12 Wochen alt. Mein Problem: Seit c...

Anonym

Frage vom 20.09.1999

Meine Tochter ist jetzt 12 Wochen alt.
Mein Problem:
Seit ca. 3 Wochen will sie überhaupt nicht mehr ins Tragetuch - was
vorher nie ein Problem war. Aber auch im Kinderwagen oder im Buggy
bleibt sie nur ca. 10 - 20 Minuten ruhig. Dann fängt sie immer an zu
schreien.
Ich muß sie fast ausschließlich auf meinem Arm tragen bzw. über der
Schulter. Das ist o.k. Dann ist sie ruhiger.
Ich bin deshalb schon völlig gestreßt, weil ich es sehr anstrengend
empfinde, alle Besorgungen nur so machen zu können.
Ich habe schließlich immer nur eine Hand frei und mein Rücken ist auch
schon verspannt.
Vorher konnte ich auch mal 2 Std. unterwegs sein, ohne daß ich sie
stillen mußte. Jetzt will sie, wenn ich draußen bin, oft schon nach
1/2 Std. wieder an die Brust. Sie akzeptiert weder Flasche noch
Schnuller.
Ich mag schon gar nicht mehr die Wohnung verlassen, weil der Streß zu
groß für mich ist.
Das ist jetzt seit einer Woche so extrem, vorher hat sie auch gut
unterwegs im Kinderwagen oder im Buggy geschlafen - wenn auch nicht
mehr im Tragetuch.
Was kann ich machen, damit ich mal wieder ungenervter raus kann??
Hebamme

Antwort vom 21.09.1999

Für das ungewohnte Verhalten Ihrer Tochter kann es mehrere Ursachen geben.
Doch zunächst einmal möchte ich Ihnen von dem Gebrauch eines Buggies in diesem
Alter abraten. Babies sollten erst in dem Buggy spazierengefahren werden, wenn
sie selber sitzen können. Das ist aber erst im Alter von frühestens sechs
Monaten so, eher mit acht oder neun Monaten sind Kinder in der Lage, sich
alleine hinzusetzen und auch alleine sitzen zu bleiben. Das ist dann auch erst
der Zeitpunkt, an dem Ihre Tochter die härteren Stöße in dem nicht so gut
gefederten Buggy verarbeiten kann.
Aber nun zu Ihrer Frage:
Ein Grund für den Unwillen Ihrer Tochter bei einer Spazierfahrt kann einfach die
Langeweile sein. Versuchen Sie es das nächste Mal, Sie in einem korrekt
gebundenen Tragetuch im Sitzen zu transportieren. So hat Ihre Tochter mehr
Möglichkeiten zu sehen und es ist viel interessanter als das liegen im
Tragetuch. Durch das richtig gebundene Tragetuch wird der kindliche Rücken
entlastet und Sie können Ihre Tochter so auch in diesem Alter kurze Strecken in
sitzender Position tragen.Wichtig ist hierbei aber das richtige Stützen von Kopf
und Rücken, um Haltungsanomalien vorzubeugen. Auch die Qualität des Tuches ist
wichtig. (Im Ökotest Kleinkinder werden verschiedene Tragetücher und Tragehilfen
auf den Schadstoffgehalt und auch auf die Gebrauchstauglichkeit getestet. Ein
Vergleich lohnt sich!)
Auch im Kinderwagen können Sie Ihre Tochter so transportieren, daß sie mehr
sehen kann: legen Sie sie einfach auf den Bauch und lassen Sie sie vorne heraus
gucken. Wichtig hierbei ist zweierlei: binden Sie Ihre Tochter bei dieser Lage
gut fest, damit Sie nicht bei einem Umdrehen herausfallen kann - Kinder können
das oftmals ganz plötzlich. Sie sollten bei dieser Transportmöglichkeit aber
auch darauf achten, daß Ihre Tochter so mehr Wind ab bekommt und Abgase einatmen
kann, da die schützende Abdeckung fehlt.
Eine andere Möglichkeit für den plötzlichen Unwillen Ihrer Tochter kann es aber
auch sein, daß sie im Moment eine Phase durchmacht, in der sie viel neues lernt.
Gerade Kinder, die plötzlich extrem unwillig sind, wieder häufiger an die Brust
wollen und eigentlich selbst nicht wissen was sie wollen, machen gerade einen
Entwicklungsschub mit, der sie häufig irritiert. Beobachten Sie Ihre Tochter:
lernt sie gerade etwas neues?
Natürlich kann es auch sein, daß Ihre Tochter zahnt. Manche Kinder reagieren mit
einem allgemeinen Unwohlsein auf die ersten Zähne, kauen viel herum und wollen
häufig auch schon nach kurzer Zeit wieder an die Brust um sich eine Portion
Trost abzuholen.
am

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