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Themenbereich: Hautprobleme

Mein Sohn (5 Monate) hat am Kopf einen Ausschlag (rötlich, ...

Anonym

Frage vom 26.01.2000

Mein Sohn (5 Monate) hat am Kopf einen Ausschlag (rötlich, schuppig). Wenn wir uns in der Wohnung befinden, ist er am stärksten. Wenn er zappelt bzw. aufgeregt ist, nimmt die Rötung massiv zu. Ich gebe ihm neben der Muttermilch (nur noch einmal am Tag) HA 1 Milch von Aptamil. Er wird davon aber nicht mehr satt. Ansonsten hat er am Körper keine Hautauffälligkeiten (also nur im Kopfbereich der Schläfe und Wange). Was soll ich tun? Außerdem habe ich ja das Problem, daß er nicht mehr satt wird. Was soll ich ihm geben? Vielen Dank für Ihren schnellen Ratschlag!
Hebamme

Antwort vom 28.01.2000

Leider kann ich Ihnen bei diesem Problem nur teilweise weiterhelfen. Falls es sich bei diesem Ausschlag um den sogenannten Milchschorf handelt, der in starker Form auch so aussehen kann, sollten Sie versuchen Ihren Sohn mit Kompressen aus Stiefmütterchentee zu behandeln. Kochen Sie morgens einen starken Sud aus Stiefmütterchenkraut und betupfen Sie die betroffenen Hautstellen damit. In
hartnäckigen Fällen können Sie auch eine mit Stiefmütterchenkraut gefüllte (feucht-warme) Kompresse für einige Minuten auf die betroffenen Hautareale legen. Falls dies nicht innerhalb einiger Tage eine Verbesserung bringt, oder es sich bei dieser Hautreizung nicht um Milchschorf handelt, sollten Sie Ihr Kind einem Kinderarzt vorstellen um evt. mit homöopathischen Salben o.ä. Erfolg zu haben. Wegen der ungeklärten Hautreizungen würde ich Ihnen bei der Einführung der Beikost raten, von folgenden Dingen Abstand zu nehmen, bis geklärt ist, ob es sich hier um eine allergische Reaktion handelt: meiden Sie Kuhmilch, Weizen, Eier, Fisch, Schweinefleisch, Zitrusfrüchte, Soja und Schokolade im ersten
Lebensjahr (Empfehlung der EG-Kommission zur Allergievorbeugung für Neugeborene aus Allergikerfamilien von 1993). Manche Ernährungsberater raten auch von Karotten in den ersten Monaten ab und empfehlen als Gemüsebrei zunächst Kürbis oder Zuchini zu geben. Bieten Sie Ihrem Sohn zunächst abends einen Reisbrei an oder versuchen Sie die Mittagsmahlzeit mit einem Gemüsebrei zu ersetzen. Ersetzen Sie zunächst nur eine Mahlzeit, und variieren Sie nicht mit den verschiedenen Gemüsesorten, da sich Ihr Kind zunächst an den veränderten Geschmack und Konsistenz gewöhnen muß. Lassen Sie sich gegebenenfalls (falls es sich bei Ihrem Sohn um eine Allergie handelt) von Ihrem Kinderarzt oder einer Ernährungsberatung nochmals zu dem Thema der Säuglingsnahrung informieren.

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