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Themenbereich: Stillen allgemein

-Ungerne Stillen- Hallo, ich habe ein Problem und hoffe, je...

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
-Ungerne Stillen-
Hallo, ich habe ein Problem und hoffe, jemand kann mir weiterhelfen. Ich bekomme Anfang September mein erstes Kind und freue mich schon sehr darauf. Die Schwangerschaft ertrage ich eigentlich ganz gut, ich habe auch keine Angst vor der Geburt - aber sobald ich an das Stillen denke wird mir unangenehm zumute. Meine Brüste sind für mich ein Körperteil, an dem ich nicht angefasst werden möchte, überhaupt nicht, und die Vorstellung, dass da noch jemand daran herumnuckeln sollte ist für mich einfach grauenhaft. Ich weiss nicht wovon das kommt, meine Brüste sind gesund und schön, es ist nun mal so. Ich weiss, das Stillen das Beste fürs Baby ist und wahrscheinlich werde ich es sowiso nicht über mich bringen, es den Kind zu verweigern, da ich dann bei jedem Weinem von ihm schreckliche Schuldgefühle bekomme. Trotzdem würde es mich interessieren, was eigentlich gemacht wird, wenn frau nicht stillen will (angenommen die Brüste bereiten sich normal auf das Stillen vor), ich habe von Spritzen und Tabletten gehört. Wäre es möglich, gleich am Anfang paralell zum Stillen Anfangsnahrung auszuprobieren und bei Feststellung, dass das Baby gesund ist und es die künstliche Nahrung gut verträgt schnell mit dem Stillen aufzuhören?

Frage vom 14.05.2000

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Hebamme
Stillen ist - wie Sie selber schon sagen - die beste Nahrung für Ihr Kind. Es
ist zum einen durch die Abwehrstoffe, die in der Muttermilch enthalten sind ein
guter Schutz gegen Erkrankungen. Es ist zudem nachgewiesenermaßen gerade bei
Allergiegefährdung in der Familie ein Schutz für das Kind gegen Allergien.
Zudem ist Stillen auch - manchmal erst nach einigen Anfangsschwierigkeiten - die
einfachste (und auch preisgünstigste) Möglichkeit ein Kind zu ernähren.
Wenn eine Frau aber nicht stillen möchte, kann Sie mit verschiedenen
Möglichkeiten die Milchbildung unterdrücken: es gibt zunächst die Möglichkeit
durch homöopatische Arzneien die Milchbildung zu reduzieren, dazu sollte dann
auch wenig getrunken werden und in den ersten "kritischen Tagen" auch ein gut
sitzender BH getragen werden. In vielen Fällen reicht diese Behandlung auch aus.
Es gibt aber auch Tabletten, die die Milchbildung unterbinden, diese haben aber
unter Umständen eine ganze Reihe von Nebenwirkungen, daher möchte ich Ihnen
raten es wenn Sie nicht stillen möchten zunächst mit der ersten Methode zu
versuchen.
Lassen Sie die ganze Geschichte doch ersteinmal auf sich zukommen: wenn Sie nach
der Geburt stillen möchten, fangen Sie einfach damit an und wenn es Ihnen zu
unangenehm ist, können Sie jederzeit wieder aufhören. Aber es ist meiner Meinung
nach zumindest einen Versuch wert. Wenn Sie aber nach der Geburt entschieden
haben, daß Sie in keinem Fall stillen möchten, so können Sie natürlich auch dann
abstillen. Wenn Sie möchten, können Sie auch schon in der Schwangerschaft eine
Hebamme suchen, die Sie schon in der Schwangerschaft , unter der Geburt und im
Wochenbett betreut, und mit der Sie diese Dinge auch nocheinmal besprechen
können.

Antwort vom 16.05.2000


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