Themenbereich: Babyernährung allgemein

Breigabe und Stillen - kann es zuviel werden?

Anonym

Frage vom 22.05.2003

Guten Tag, mein Sohn 7M bekommt z.Z. morgens und nachmittags Milch und mittags und abends Brei. Da bei mir die Muttermilch sehr knapp ist reicht es nur noch frühs zu einer kompletten Stillmahlzeit, nachmittags ist es Fertigmilch. Mittag und abens bekommt er noch etwas Muttermilch zugefütter (so viel eben da ist). Ich stelle jetzt fest, dass er bei den Breimahlzeit gar kein richtiges Sättigungsgefühl anzeigt. Er sperrt auch beim letzen Löffelchen (ca.220g) noch wie wild den Schnabel auf und trinkt dann noch ganz gierig die Muttermilch.
Auf welche Mengen sollte man die Mahlzeiten begrenzen?
Kann das Zugefüttern von Muttermilch zu viel werden (ich kenne hier keine Mengen)?
Ich gehe ab Mitte Juni wieder voll zur Arbeit, so dass ich nur noch frühs und abends stillen kann. Sollte man abends noch weiter zustillen und bei welcher Breimenge?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Hebamme

Antwort vom 22.05.2003

Viele Kinder haben noch kein ausgeprägtes Sättigungsgefühl, daher sollte man die Mahlzeiten begrenzen. Wenn er 220-250gr. Brei ist, dürfte es eigentlich reichen und er braucht, außer Flüssigkeit , keine Muttermilch mehr dazu.das Zufüttern von Muttermilch kann mitunter zuviel sein , er kann zum einem zu dick werden und er lernt dadurch nicht irgendwann mit essen aufzuhören. Sie sollten versuchen, dann abends nicht mehr zu stillen , er kann ruhig eine Breimenge von 250gr. Essen und dazu Tee/Wasser trinken. Davon müßte er eigentlich satt sein.Unter www.fke-do.de bekommen Sie Broschüren über Ernährung im Kleinkindalter.

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