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Themenbereich: Stillen allgemein

Überfunktion der Schildddrüse

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Liebes Hebammenteam,
ich habe eine Überfunktion der Schildddrüse, wahrscheinlich einen Mb. Basedow. Ich hatte bereits vor 2 Jahren diese Erkrankung und ich wurde mit Thiamazol behandelt. seit eienem Jahr nehme ich kein Medikament mehr und meine Laborwerte waren in Ordnung. Meine Tochter ist am 24.5. 03 geboren und ich stille voll. Mein Arzt meint, daß wenn sich der Verdacht auf Mb. Basedow bestätigt ich wiedeer Thiamazol nehmen müsste und dann abstillen müsse, weil dieses Medikament nicht mit dem Stillen vereinbar wäre. Meine Frage stimmt das, daß ich abstillen muß falls ich dieses Medikament einnehme oder gibt es etwas homöopathisches, damit ich die Thiamazol-Therapie hinauszögern kann???? Ich möchte nämlich nicht abstillen. Meine Hauptproblem ist die Unruhe. Danke für ihre Antwort.

Frage vom 05.09.2003

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Hebamme
-Falls die Überfunktion Ihrer Schilddrüse medikamentös behandelt werden muss, sollte Ihnen statt Thiamizol besser Propylthiouracil (z.B. Propycil) verordnet werden. Propylthiouracil zählt zu den Thyreostatika und ist das Mittel der Wahl in der Stillzeit, da Sie mit dem Medikament weiterstillen können. Liegt die Dosierung des Medikaments im oberen therapeutischen Bereich, sollten sicherheitshalber nach etwa vier Wochen die Schilddrüsenwerte Ihrer Tochter kontrolliert werden.
In dem Buch „Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit“ (Spielmann, Steinhoff, Schaefer, Bunjes im Gustav Fischer Verlag, ISBN 3-437-21330-X) finden Sie (und Ihr behandelnder Arzt !!) aktuelle Untersuchungsergebnisse und Informationen zur Verordnung von Medikamenten in Schwangerschaft und Stillzeit. Die Lektüre belegt, dass ein Weiterstillen mit entsprechender Medikation bei den meisten Erkrankungen möglich ist. Dazu gehört auch die medikamentöse Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen. Eine begleitende homöopathische Behandlung kann den Gesundungsprozess unterstützen. Hierzu können Sie eine Person mit Ausbildung in klassischer Homöopathie zu Rate ziehen (Arzt/Ärztin oder Heipraktikerin). Diese kann dann eine homöopathische Anamnese erheben und das für Sie passendste Mittel verordnen. Einen allgemeinen Rat zu einem homöopathischen Mittel gibt es nicht, da diese Mittel immer individuell ausgesucht werden. Gute Besserung und alles Gute für Ihre weitere Stillzeit!

Antwort vom 05.09.2003


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