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Themenbereich: Stillen allgemein

rissige Brustwarzen, große Brust

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Liebe Beraterin,

ich habe meine große Tochter voll gestillt, und wollte aufgrund der unzähligen Vorteile auch meine kleine Maus stillen. Obwohl ich sie so angelegt habe wie meine große, ging der Schuß quasi nach hinten los.

Sie hat mich mehrmals kräftigst in die Brustwarzen gebissen, und dann den Kopf nach hinten gezogen. Nun habe ich seit 10 Tagen rissige Brustwaren, rechts klafft die Wunde sogar auf. Ich hatte dann mit einer Handpumpe mit dem Abpumpen begonnen, damit die Warzen wieder heilen können. Letztmals bluteten sie am 24.12., sind aber nie richtig zugeheilt. Es bildet sich immernoch Wundsekret.

Ich benutze (leider etwas unregelmäßig) eine Salbe (Adeps lanae, ol.cacao, ol.olivarium).

Rechts habe ich eine Schlupfwarze, und die offene Stelle befindet sich genau in dem Knick, der sich bildet, wenn sich die Warze zurück zieht. Durch die manchmal auslaufende Muttermilch ist die Brustwarze in dieser Einkerbung gerne feucht. Heilt es deswegen nicht?

Links habe ich seit 2 Tagen eine neue rissige Stelle dazu bekommen, obwohl ich meine Tochter seit 10 Tagen nicht mehr angelegt habe... Liegt es daran, daß ich die Salbe nicht regelmäßig nehme? Beim Abpumpen gehe ich sehr behutsam vor (Handpumpe von Medela), weil mir die Brustwarzen auch sehr schmerzen. Allein schon abends das T-Shirt beim Zubettgehen ist eine Tortur für mich.

Dazu habe ich ziemlich große Brüste (im Normalzustand Cup E) und die ziehen und schmerzen aufgrund des immensen Gewichtes sehr.

Deshalb mein Fragen:

1) was kann ich tun, daß die Brustwarzen nicht ununterbrochen schmerzen? Trage schon so Auffangschalen von Medela

2) wie bekomme ich meine Brustwarzen wieder heil?

3) wie groß (gering) sind meine Chancen, meine Tochter später wieder an die Brust zu bekommen? Ich möchte unbedingt stillen - und auf Dauer ist mir der Aufwand mit dem Abpumpen einfach zu groß

4) wie kann ich (wenn dann überhaupt wieder möglich) meiner Tochter trotz der üppigen Brustfülle die Brust so anbieten, daß sie den Mund "voll hat" und ich trotzdem die Brust so mit einer Hand stützen kann, daß sie in Höhe des Kindes ist und bleibt. Ich kann z.B. nicht mit einer Hand das Kind halten und mit der anderen die Brust vorformen, weil ich dann keine Hand habe die Brust oben zu halten. Oder ich halte die Brust, aber dann kann ich die Warze nicht formen...

Vielen Dank schon mal für Ihre Tipps,
P. Wirth

Frage vom 01.01.2004

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Hebamme
Das sind in der Tat viele Fragen und das allereinfachste ist Kontakt mit einer stillfreundlichen/fortgebildeten Hebamme aus Ihrem Ort aufzunehmen.
Es gibt etliche Homöop. Mittel wie Sulfur-Silicea- Calcium Carbonicum, die wunden Warzen sehr gut helfen.
Da sie so gar nicht heilen trotz abpumpen, kann es aber auch sein, dass Sie einen Soor auf der Bw haben, der läßt sich ganz schwer erkennen, meisten dann wenn die Warzen einfach gar nicht besser werden. Aber das kann ich nicht über Internet beurteilen.
Das Problem mit Ihrer großen Brust, können Sie ganz einfach lösen . Sie nehmen eine Stoffwindel und binden 2 Eckzipfel zusammen streifen das ganze wie für einen gebrochenen Arm über den Kopf, aber stattdessen kommt die Brust in die Schlaufe. Sie können dann den Stoff auseinanderziehen und so der Brust genügend Halt geben und haben beide Hände frei.
Ob Ihre Tochter je an der Brust trinkt liegt sicher an der Dauer des Pumpen und der Kooperation und der Fütterungtechnik, die Sie im Moment verwenden. Es gibt verschiedene Fütterungsmethoden wie Becher ect, wo sich die Kinder nicht an einen Sauger gewöhnen, aber auch die kann Ihnen nur eine Hebamme vor Ort zeigen.
Das die Brust so oft im feuchten liegt ist nicht schlimm, da es die gleiche Wirkung wie die Salbe hat.
So, ich hoffe ich konnte Ihnen helfen, aber über das Internet ist es wirklich sehr schwer so etwas zu "beheben".
Bitte melden Sie sich sonst noch einmal.

Antwort vom 02.01.2004


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