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Themenbereich: Geburt allgemein

Angst vor Schmerz

Anonym
Hallo!
Ich bin in der 33.SSW (1.Kind)habe große Angst vor der Geburt, würde gerne wissen wie sich Wehen anfühlen und wie sehr sie schmerzen (gibt es vielleicht einen vergleichbaren Schmerz?)

Frage vom 24.03.2004

Hallo,
die Schmerzen fühlen sich bei jeder Frau verschieden an. Selbst bei der selben Frau ist jede Geburt anders. Die Schmerzen sind grundsätzlich schon anders als andere Schmerzen. Normalerweise signalisiert Schmerz, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. Bei der Geburt ist das anders. Bei den Wehen gehört der Schmerz dazu und er ist kein Zeichen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Das macht ihn erträglicher als z.B. Zahnschmerz. Bei Angst vor Schmerzen ist der Kaiserschnitt keine Lösung, weil Sie damit hinterher ebenso starke Schmerzen durch die Operation haben, die über mehrere Tage anhalten. Für die Geburt selbst gibt es viele Möglichkeiten, wie Ihnen geholfen werden kann, wenn der Schmerz für Sie nicht auszuhalten ist. Empfehlenswert ist es aber, wenn Sie erst mal abwarten, wie Sie damit zurecht kommen. Gerade Frauen, die Angst vor Schmerzen haben, kommen oft erstaunlich gut damit zurecht. Empfehlenswert ist es, wenn Sie einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen, in dem Sie mehr darüber erfahren, wie Sie durch Atmung und Positionswechsel selbst mit den Schmerzen umgehen können. Sie können sich auch schon in der Schwangerschaft mit einer Hebamme in Verbindung setzen, mit der Sie über Ihre Ängste sprechen können und die Ihnen Tips für eine Strategie geben kann, mit der Sie es durch die Geburt schaffen. Manchmal ist auch geburtsvorbereitende Akupunktur angsagt (falls Sie keine Angst vor Nadeln haben) oder die Gabe von homöopathischen Mitteln. Wenn Sie die Geburt hinter sich haben, kann es sein, dass Sie die Erfahrung stärkt und stolz macht, dass Sie es doch alleine geschafft haben. Schmerz ist jedenfalls nicht immer nur negativ zu sehen. Bei normal verlaufender Geburt ists für die meisten Frauen auszuhalten und wenn die Geburt nicht normal verlaufen sollte, wird Ihnen geholfen. Ich wünsch Ihnen alles Gute für die weitere Schwangerschaft, Monika Selow

Antwort vom 24.03.2004


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