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Themenbereich: Stillen allgemein

Alternative falls Muttermilch nicht mehr ausreicht!?

Anonym

Frage vom 10.01.2005

Hallo,
meine Tochter Angelina kam am 29.12.2004 zur Welt leider ist es mir nicht möglich meine Tochter zu stillen da meine Brustwarzen zu klein sind und ich eine sehr große Brust habe - auch nit Brusthübchen klappt das stillen nicht. Zur zeit pumpe ich meine Muttermilch zu jeder Mahlzeit ab (beide Seiten). Meine Tochter trinkt zur Zeit ca. aller 4 Stunden ca. 130 ml - ist das ok - sie legt auch gut zu! Mein Problem ist jedoch das meine rechte Brust fast keine Milch gibt - nur ca. 30 ml und meine linke Seite ca. 100 ml! Jetzt habe ich bedenken das meine Milch nicht reicht und ich möchte zur Sicherheit (gerade Nachts) - eine Alternative im Haus haben. Falls die Milch mal nicht reicht. Was empfehlen Sie. Kann ich eine Kombination aus Muttermilch und Fertignahrung geben? HAbe Angst das meine Tochter Verdauungsprobleme bekommt. Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Hebamme

Antwort vom 11.01.2005

Hallo, es ist bei den meisten Frauen so, dass eine Seite weniger Milch produziert als die Andere. Da Ihre Tochter lange Schlafpausen hat, würde ich Ihnen empfehlen alle 3 Std. zu pumpen, dann haben Sie immer 2-3 Flaschen Vorsprung und selbst, wenn sie mal mehr braucht wäre ein Vorrat da. Was zuviel ist können Sie einfrieren und bei Bedarf auftauen.
Sie können auch für Notfälle eine Pre-Milch im Haus haben, aber es verleitet die Frauen gerne dazu, wenn das Pumpen gerade mal nicht geschickt ist, weil dies oder jenes noch zu tun wäre, oder Besuch da ist... schnell mal eine Fertigmilch anzurühren. Das ist nicht bei allen Frauen so, aber sobald ein Pulver im Haus ist, könnte ich es verwenden, wenn nichts da ist, muß ich stillen oder pumpen.
Solange ihre Tochter mehr MM als Ersatzmilch bekommen würde, ist es unwahrscheinlich, dass sie Verdauungsprobleme bekommt.
Durch Haferflocken,Getreidekaffee, Malzbier und alkoholfreies Weizenbier(hilft sehr gut!) können Sie die Milchmenge steigern.
Auch Silicea D12 als Schüslersalz, morgs. 5-10 Tabl. in Wasser aufgelöst und schluckweise trinken, kann die Milchmenge steigern.
Sie sollten sich eine gut stillausgebildete Hebamme suchen, die Ihnen hilft, dass Angelika lernt an der Brust zu trinken. Da gibt es etliche Tricks und Tipps, die aber vor Ort gezeigt werden müssen. Sie haben bis 8 Wochen nach der Geburt Anspruch auf Hebammenhilfe zur Nachsorge. Und danach noch den Anspruch auf Stillberatung durch eine Hebamme.

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