Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

läßt sih aus den Untersuchungsergebnissen eine sichere Erkenntnis ziehen?

Anonym

Frage vom 06.05.2005

Hallo,
ich bin sehr froh, auf dieses Forum gestoßen zu sein und schöpfe nun doch wieder Hoffnung auf eine intakte Schwangerschaft. Da wir auf normalem Wege keine Kinder bekommen können, sind wir in einem Kinderwunschzentrum in Behandlung. Die ersten beiden Versuche blieben erfolglos. Beim 3. Versuch (einer Kryo) fand am 30.03. der Transfer statt. Am 13.4. fiel der Schwangerschaftstest positiv aus. Seitdem muß ich 1-2 x pro Woche zur Blut- und Ultraschallkontrolle, da sich der hCG-Wert in den Augen meines Arztes viel zu langsam entwickelt und im Ultraschall bisher nur die deutlich wachsende Fruchtblase mit einem angeblich eher zu großem Dottersack, aber keine Spuren eines Embyos zu erkennen sind. Nächste Woche soll die letzte Kontrolle stattfinden. Der Arzt hat mich aber schon darauf einzustellen versucht, dass er eine Ausschabung vornehmen will. Davon halte ich gar nichts, denn ich finde diese ganzen Normwerte schön und gut, aber vielleicht haben wir einen Spätzünder bzw. versteckt es sich ja noch. Ich habe für Mi. schon einen Termin bei meinem Gyn gemacht und mir eine weitere Meinung anzuhören und versuche nun erstmal, ein "normales" Leben zu führen. Die Ungewissheit bzw. die Vorhersagen meines Arztes bringen mich nämlich fast um den Verstand. Wichtig ist doch, dass der hCG-Wert ansteigt und nicht wie schnell und wie doll, richtig?
Meine Werte waren:
13.4 133
15.4. 266
21.4. 1.278
25.4. 2.968
29.4. 4.803
04.5. 9.082
Was halten Sie davon bzw. geben Sie überhaupt was auf diese Werte? Deutet der langsame Anstieg evt. auf eine Behinderung oder andere Probleme hin?
Hier Im Forum habe ich auch von vielen Frauen gelesen, denen Angst gemacht wird,weil auf dem Ultraschall noch nichts bzw. kein Herzklopfen zu sehen ist. Ihre Antwort ist meist,dass vor der 9. SW überhaupt keine sicherer Aussage möglich ist. Diese Aussage finde ich beruhigend und vor allem auch nachvollziehbar, da sich in meinen Augen doch nicht alle Kinder gleich schnell entwickeln könne/müssen. Vom Gefühl her möchte ich auch eigentlich abwarten und keine Ausschabung vornehmen. Würde denn die Fruchthülle und der Dottersack überhaupt wachsen, wenn gar kein Embryo vorhanden wäre? Und gibt zu große Dottersäcke und was für eine Bedeutung hätte das (angeblich ist meine Fruchtblase gute 9mm und der Dottersack fast 5mm groß-> kann sich der Embryo nicht auch dahinter verstecken?)?
Ich würde mich freuen, eine Meinung zu meiner Situation zu erhalten und wünsche allen hier im Forum viel Glück!
Vielen Dank Andrea
Hebammenantwort noch nicht online

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