Themenbereich: Vorsorgeuntersuchungen

Auf Bauch oder Arzt hören?

Anonym

Frage vom 12.05.2006

Liebes Hebammenteam,

seit einer Woche etwa weiß ich das ich es genau, dass ich schwanger bin. Gespürt habe ich es aber schon davor. Obwohl die Schwangerschaft etwas überraschend eintrat, hatte ich plötzlich ein Gefühl, dass dort etwas in mir wächst, das dort hingehört. Die Zeit seit dem war wunderschön: Ich bin durchströmt von Optimismus und Glücksgefühlen. Ich hatte seit dem keinerlei Schwangerschaftsprobleme, keine Übelkeit, gar nichts. Im Gegenteil, ich war voller Energie. Ich hatte das tiefe Gefühl, dass alles gut ist. Gestern war ich nun bei meiner Ärztin. Die die Schwangerschaft wie erwartet bestätigte. Da ich allerding vor meiner eigentlichen Periode immer unter Schmierblutungen leide und das auf einen Mangel am Gelbkörperhormon hinweist, hat sie mir jetzt Utrogest verschrieben. Abends soll ich zwei Kapseln nehmen. Gestern abend habe ich das auch getan - obwohl mein Bauchgefühl mir sagst, dass ich das eigentlich nicht brauche. Heute ist nun alles anders: Ich fühle mich, als hätte ich ein Betäubungsmittel genommen, bin langsam, müde und mir ist schlecht.
Was kann ich nun tun? Ist es sinnvoll sich auf seinen Bauch zu verlassen - was ich am liebsten tun würde -und das Utrogest nicht weiter zu nehmen, oder soll ich vernünftig sein und das Utrogest weiternehmen, auch wenn ich das starke Gefühl habe, dass es mir und dem kleinen Menschchen in mir nicht gut tut.
Ich weiß, dass die Entscheidung letztendlich bei mir liegt. Trotzdem hätte ich gerne den Rat einer erfahrenen Hebamme, die das Geschehen vielleicht doch aus einer anderen Perspektive sieht als die Ärztin.
Ich hoffe, sie können mir antworten. Herzlichen Dank und viele Grüße.
Hebammenantwort noch nicht online

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