Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

Trauerfall - was kann ich mir in der 19. SSW zumuten?

Anonym

Frage vom 09.03.2009

Hallo

ich habe eine Frage.
Und zwar ist letzte Woche Montag, meine geliebte Oma gestorben, was mich sehr mitnimmt und mir ganz schön den Boden unter den Füßen weggerissen hat, weil es so plötzlich kam.
Die Beerdigung steht noch aus (am Donnerstag).
Meine FÄ meinte, wenn ich mir immer wieder Ruhepausen gönne und mal ablenke, macht es meinem BAby nichts aus(bin in der 19.SSW).
MAch mir natürlich trotzdem Sorgen.
Muss ich auf irgendwas achten, mich anders verhalten...weil die schwerste Situation steht ja noch vor uns.
Ach ja, und seit SAmstag spüre ich ihn fast gar nicht mehr.
Bin froh, wenn ich ab und an doch mal eine kleine Bewegung merke, kann es sein, dass er mit den Beinen und Armen nach innen liegt und mit seinem Rücken zur Bauchdecke?
Bin nämlich schon etwas beunruhigt, wenn ich ihn so selten merke.

Ich freue mich über Antwort.

Antwort vom 11.03.2009

Ich kann mir vorstellen, dass die Trauer um die geliebte Oma Sie sehr mit nimmt und nun eine besondere Belastung darstellt. Die Beerdigung kann dabei auch heilsam sein: das Abschiednehmen von der Verstorbenen, der Austausch mit anderen Trauernden, die Sie dort treffen werden - oft hat man danach ja auch das Gefühl, jetzt weitermachen zu können, obwohl natürlich der Trauerprozess noch weiter andauern wird. Hören Sie am Beerdigungstag in sich hinein und verhalten Sie sich so, wie es Ihnen gut tut: Sie können auch während der Trauerfeier die Kirche verlassen, ohne jemanden zu stören, wenn Sie einen Platz in Türnähe wählen, Sie müssen nicht mit zum Grab gehen, wenn es Ihnen zu viel wird und auch nicht zur Feier.
Was die Kindsbewegungen betrifft, können Sie versuchen, Ihr Kind durch die Wärme Ihrer Hand, die Sie auf den Bauch auflegen, zum Bewegen anzuregen, oftmals klappt das. Wenn Sie wirklich sehr wenig spüren und unsicher sind, können Sie auch Ihre Hebamme oder FÄ mal Herztöne hören lassen. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

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